Mittwoch, Slam in Landshut
Poetry Slam in Landshut. Gefreut hatte ich mich, oben im Saal zu sein, aber Pustekuchen. Kein Saal. Foyer. Grumml. Als, ans Mikro tretend, der Sound dann aus den Boxen kam, die im Gang und auf der Treppe standen, war das sehr merkwürdig. Und irgendwie war der Wurm drin. Der Funke sprang nicht über. Da konnten Sam und ich noch so viel probieren, Bumillo konnte noch so sexy sein, die Auftritte konnten noch so gut sein: Irgendwas stimmte nicht. Es war ja sogar voll! Gebracht hats nichts. Moritz Kienemann hat dann gewonnen, der alte (neue!) Abräumer.
Hoffentlich kommen am 16.12. viele Leute zu Großraumdichten Slam Special.

Moritz Kienemann zerlegt Landshut.
München, Kiezmeisterschaft
Ganz anders dagegen München. Hatten wir im Monat davor nur (inclusive mir) 6 Poeten auf der Liste , waren es am Samstag ganze 15. Darunter zwei Kaliber, die mich wirklich aus den Socken gehauen haben: Freisam aus Koblenz und ein Herr namens Andivalent. Freisam, geschätzte 2,10 Meter hoch, regte sich über die Probleme des Großsein auf und brachte die Grashalmmenge der Zuschauer aufs Heftigste zum Wogen. Bei Andivalent mit “Minnesang 2009″ knickten sie dann um. Aber sowas von. Er holte sich dann im Finale den Sieg. Anscheinend ist er im Januar im Substanz, da bin ich auch, das wird ganz groß, wage ich zu vermuten. Obwohl positive Erwartungshaltung natürlich immer dazu führen kann, enttäuscht zu werden… aber das führt zu weit.

Freisam. Wahre Größe im Stragula.

Andivalent. Minnesänger 2009.
Ausblick
Am Mittwoch fährt PauL nach Passau und wird dort im Kampf ums Scharfrichterbeil. DAS wird spannend. Au ja!
