Gesundheitlich angeknockt und immer wieder “Chinese Democracy” hörend (dabei stoppe ich mit meiner Stoppuhr die Länge der Songs, um zu überprüfen, ob sie tatsächlich so lange dauern wie angegeben
) lassen mich folgende Themen, Thesen und Eindrücke vom Slam 08 einfach nicht los:
- Poetry & Niveau im Einzelwettbewerb
- Team!
- Boutmanagement
- Glück ist machbar
- Zukunft Slam
Mehr dazu demnächst, das Zuschreibende will wohl überlegt sein. Bis dahin, wie versprochen, meine Top 5 der SLAM08-Texte, die ich mitbekommen habe:
5. SMAAT mit einer Performance über Performance im Team-Finale: abgedreht, crazy, kreativ – und der originellste Metatext des Festivals (“Schulbusfahrer!”). SMAAT ist allen anderen einfach immer einen Schritt voraus, wie ich Jan Koch eindeutig beipflichten muss.
4. Sebastian 23 mit “Warum eine Stadt in der Schweiz die Antwort auf ein Lebensgefühl ist”. Fand ich in der Vorrunde noch billig und fad, aber im Finale hats mich echt geflasht. “Churrrrr” ist jetzt schon Kult, die Performance ist abwechslungsreich, originell und der Text hat auch noch eine Aussage! Mit der “Churrrr”-Kettensäge zerlegt 23 doch glatt Gabriels Bücherregal – sehr schönes Bild!
3. Lesedüne mit ihrem Teamfinal-Text “Es ist ein bequemes System”: Der Ohrwurm schlechthin, perfekt präzise vorgetragen, Hammer! Der Text passt auf eine halbe DINA4-Seite – genial.
2. Gabriel Vetter mit “Kein Mensch ist ein Regal”: Der Text, der mich an diesen vier Tagen am meisten geflasht hat! Gabriel ist einfach ein Jahrhunderttalent. “Shelf-Esteem” – geniales Wortspiel! Für mich der beste Text im Einzelwettbewerb!
1. Team Tübingen mit ihrem Zahlentext in der Teamvorrunde 2: Unglaublich gut. Geniale Idee, perfekt umgesetzt. Vor Freude explodieren Blumen in meinem Körper. Wahnsinn. So gut. Soooo SAUGUT! Unvergesslich! Hut ab, Chapeau, Heureka, Bravo, Kniefall, Glückwunsch – BINGO!
Des Weiteren bleiben mir in Erinnerung Harry Kienzlers Bar-Text, Renato Kaisers Halbfinaltext, Jakob Nackens “Frauenkopf-auf-Schulter”-Text und zwei Klassiker unter den Slam-Texten: Gauners “Meine sehr verkehrten Darm-Internen” und Frank Klötgens “Hinten im Korn”.
Been there, heard that.
