• Heiner, 11 Mrz 2007 /  Bilder, Reiseberichte 5 Comments

    Nach dem Augsburg-Rundgang entspannte Zugfahrt mit Tobi und Freundin nach Schweinfurt. Ausgestiegen: Bahnhof = Arsch von Schweinfurt. 2 Kilometer in die Innenstadt, die zu Fuß zurückgelegt werden, durch triste Viertel (60er Jahre Bushäuser mit blinden Scheiben, dickes Endzwanziger Ehepaar: Er mit Tommy-Jacke und Baby auf dem Arm, das im Gegensatz zur Masse seines Vaters puppenhaft wirkt). Dann Ankunft an der Cinema-Bar: Klein. Irgendwie ein wenig zu klein für das fette Line-Up der Dichterschlachtschüssel. Der Backstage-Raum war die Schnapskammer der Bar, inclusive fein rasselnder Klimaanlage und einer Reihe Barhocker (Poeten = Hühner auf der Stange…). Bühne mit Sponsorenplakaten behängt, die Poeten glücklicherweise nicht :) . Moderater und Organisator Manfred Manger sehr engagiert bei der Sache, leider sein erster Auftritt als Slammaster – er spricht das Publikum mit “Sie” an, was eine für Slams sehr merkwürdige Distanz schafft. Gewinner der ersten Runde: Christian Ritter. Publikum: Mau.

    Gewinner der zweiten Runde: Marc-Uwe Kling: Publikum: Lau.

    Dritte Runde, von Lange eröffnet. Lange gibt sich die Blöße und verschluckt die Hälfte der Silben seines “Butter, Landminen und Afrika”-Textes (wohin auch immer…) und Liv Andresen zieht verdient ins Finale ein. Publikum: Mau bis Lau.

    Finale: Marc-Uwe Kling Erster, Christan Ritter Zweiter (mit einem Punkt Rückstand auf Marc-Uwe), Frank Klötgen (Bester der zweiten Plätze) Dritter, Liv Andresen Vierte. Publikum: Es kommt Stimmung auf. Leider zu spät.

    Danach Discomucke. Lange und Kunze spacken gewohnt heftig und gut ab, Lange bekommt für die Raucher-EC-Kartenrettung einen Jägermeister spendiert. Das erste Taxi (alle Nachtfahrten für die Slammer kostenlos, feine Sache!)  fährt ohne Lange, das zweite mit ihm, Tobi und Wiebke aus Schweinfurt raus zu Mannis Haus. Einige Poeten verbleiben aus Partylaune, andere aufgrund fehlender Infos den Restabend in der Cinema-Bar, trinkend, rauchend oder mit dem Kopf ritterlich auf dem Tisch schlafend. Mannis Wohnzimmer gleicht in seiner Bettenmenge einem Auffanglager, aber die Betten sind klasse und das Haus auch. Kunze haut sich aufs Ohr, Lange trinkt ein Absackerbierchen in der Küche und unterhält sich mit Steffi, Mannis Freundin.

    Nächster Tag: Lange ausgeschlafen, die Leute des letzten Taxis eher nicht. Fahrt nach Nürnberg, lecker Spaghetti bei Michael Jakob. Blog schreiben. Gleich nach Fürth losfahren.

    Bildergalerie 2. Dichterschlachtschüssel Schweinfurt


    (Es gab leider keine Scheinwerfer. Schweinewerfer gabs auch nicht, obwohl mit kleinen Schweinchen abgestimmt wurde.)

    Posted by Heiner @ 18:06

5 Responses

WP_Blue_Mist
  • critter Says:

    Warum spielt Tobi Freiheitsstatue mit meiner Textmappe? Hat der die wohl kaputt gemacht? Brauch n

  • Heiner Says:

    1. Vielleicht ist Tobi einfach ein unaufmerksamer Freigeist. Unaufmerksam deshalb, weil er das “Finger Weg” nicht befolgt hat, Freigeist, weil er die Pose sehr gut gemacht hat.
    2. Liv schaut so neidisch auf dein Preisgeld, weil du in F

  • jessie Says:

    Schade dass euch keiner gesagt hat dass Schweinfurt einen Stadtbahnhof hat… von dem ich es viel n

  • Heiner Says:

    Danke f

  • Manfred Manger Says:

    yoyo. da steht es schon was ich in gedanken noch verarbeite. ok. die pizzamail und stadtbusverbindungsmail hat wohl nur ein teil gelesen. leider hat euch diese mail alleine gelassen, mich der co-veranstalter. es sollte ein sch

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