• Heiner, 30 Nov 2009 /  Bilder, Kiezmeisterschaft, Landshut, München, PauL

    Mittwoch, Slam in Landshut

    Poetry Slam in Landshut. Gefreut hatte ich mich, oben im Saal zu sein, aber Pustekuchen. Kein Saal. Foyer. Grumml. Als, ans Mikro tretend, der Sound dann aus den Boxen kam, die im Gang und auf der Treppe standen, war das sehr merkwürdig. Und irgendwie war der Wurm drin. Der Funke sprang nicht über. Da konnten Sam und ich noch so viel probieren, Bumillo konnte noch so sexy sein, die Auftritte konnten noch so gut sein: Irgendwas stimmte nicht. Es war ja sogar voll! Gebracht hats nichts. Moritz Kienemann hat dann gewonnen, der alte (neue!) Abräumer.

    Hoffentlich kommen am 16.12. viele Leute zu Großraumdichten Slam Special.

    Moritz Kienemann zerlegt Landshut.

    Moritz Kienemann zerlegt Landshut.

    München, Kiezmeisterschaft

    Ganz anders dagegen München. Hatten wir im Monat davor nur (inclusive mir) 6 Poeten auf der Liste , waren es am Samstag ganze 15. Darunter zwei Kaliber, die mich wirklich aus den Socken gehauen haben: Freisam aus Koblenz und ein Herr namens Andivalent. Freisam, geschätzte 2,10 Meter hoch, regte sich über die Probleme des Großsein auf und brachte die Grashalmmenge der Zuschauer aufs Heftigste zum Wogen. Bei Andivalent mit “Minnesang 2009″ knickten sie dann um. Aber sowas von. Er holte sich dann im Finale den Sieg. Anscheinend ist er im Januar im Substanz, da bin ich auch, das wird ganz groß, wage ich zu vermuten. Obwohl positive Erwartungshaltung natürlich immer dazu führen kann, enttäuscht zu werden… aber das führt zu weit.

    Freisam. Wahre Größe im Stragula.

    Freisam. Wahre Größe im Stragula.

    Andivalent. Minnesänger 2009.

    Andivalent. Minnesänger 2009.

    Ausblick

    Am Mittwoch fährt PauL nach Passau und wird dort im Kampf ums Scharfrichterbeil. DAS wird spannend. Au ja!

  • Heiner, 25 Nov 2009 /  Bilder, Lange Denkt, München

    Zurück in München seit Samstag. München, die Stadt, in der das Chaos, das Einen umgibt, in erster Linie selbstgeschaffen ist. Beruhigend und beunruhigend zugleich.

    Fotos

    Hendrik Schneller hat im Kato und im Festsaal Kreuzberg Fotos geschossen. Wer langesche Gesichtsakrobatik in beinahe vollender Form sehen will, klickt hier. Gut geworden.

    Hemden

    Ich komme nicht drumrum, über diesen Blogeintrag von Mischa zu schmunzeln: *schmunzel*

  • Heiner, 22 Nov 2009 /  Bilder, PauL, Reiseberichte

    Nein, das hat nichts mit Saalat zu thun.

    Nachmittag

    Nachdem wir gegen Nachmittag noch den neuen Text “Die zärtlichen Poeten” fertig geschrieben haben, liegt es an mir, dem passionierten Spaziergänger, dem Text Ausdruck zu verleihen. Auf Papier. Da ich jedoch auf meinen Spaziergängen durch Kreuzberg nur Kaffee-, Knabber- und Kulinaristikschuppen über den Weg gelaufen bin, zeigt der Kompass ganz klar nach Südwesten, in die Kik- und Callshopmetropole Neukölln. Von Vorurteilen geleitet fällt mir die Wahl schwer und erweist sich dann auch noch als nervenraubend, da der Drucker des Callshops nur eine Seite pro 30 Sekunden kann. Beinahe bin ich versucht (Lüge, meinerseits), mich dem Schizophrenen anzuschließen, der zusammenhangsloses Zeug brüllend über den Hermannplatz torkelt. In der zugehörigen U-Bahnstation wird auch noch hemmungslos gekifft. Ich bin schockiert.

    Abend

    Festsaal Kreuzberg. Wieder so ein Raum, der mit vielerlei schrägen Erinnerungen vom National 2007 verknüpft ist. Ich glaube mich an einen Tierslam erinnern zu können. Ein Tierslam? Was?! Kann nicht sein, odr? Und an Rufe mit dem Wort “Schiebung” bei irgendeiner Auslosung. Aber egal, das ist Szene-Onanie.

    PauL featured und drei PauLs im Wettbewerb. Hatten wir so auch noch nicht und bisher vermieden von wegen Wettbewerbsverzerrung. Aber egal. Ich bin unsicher, welchen Text ich wählen soll, rutsche dann aber noch während des Slams auf den guten alten Backpacker, der hatte schon lange Pause. Stehe auf der Bühne und merke während der ersten Strophe: Shit, die Leute springen tatsächlich darauf an! Auf mich, als Einzeldichter! Merkwürdiges Gefühl. Komme ins Finale, mache nochmal Butter-Landminen-Afrika (… die Leute springen drauf an…) und hole mir den Sieg des Bastard-Slams im November 2009. Ganz komische Sache. Bumillo meinte, ich hätte eine “Out-of-Body”-Erfahrung gemacht, so performen habe er mich ja noch nie gesehen. Ich checks irgendwie nicht so ganz. Normal gehören da Scharri oder Bumillo oder dergleichen hin, aber ich? Ich werde mal recherchieren, wie lange das schon her ist mit dem letzten Slamsieg…

    Nachtrag, habe recherchiert. War letztens bei der Kiezmeisterschaft. Aber halt nich so großer Slam so Line-Up so.

    Festsaal Kreuzberg: Aufräumen, bitte.

    Festsaal Kreuzberg: Aufräumen, bitte.

    Rumhängen am Schlesischen Tor.

    Rumhängen am Schlesischen Tor.

  • Heiner, 20 Nov 2009 /  Bilder, PauL, Slam 2009

    Ein bisschen schreiben, vielleicht noch nen Kaffee trinken, ein wenig warten: Berlin tötet Zeit im Vorübergehen. Und kaum versieht man sich, sitzt man schon wieder in einem Vietnamesen und erfreut sich der tollen Teller/Schüsselformen. Und kaum schaut man ne Stunde später auf die Uhr, grummelt der Magen. Und dann geht auch schon die nächste Reiheneröffnung los: Respect the Poets im Kato.

    Dieses Kato war mir ja noch in guter Erinnerung, nachdem ich dort 2007 den Einzug ins Halbfinale des National Slams schaffte. Aber irgendwie scheint dieser postitive Eindruck den Fakt überdeckt zu haben, dass sich der durchschnittliche Kato-Berliner gerne reserviert gibt. Hierzu stellte ich viele Theorien auf. Zwei zum Beispiel. Möglichkeit 1: Der durchschnittliche Berliner an sich ist kulturell übersättigt und merkt es nicht, wenn künstlerische Starköche (PauL, wer sonst…) feinen Sprachfraß kredenzen. Möglichkeit 2: Der durchschnittliche Berliner möchte ja selbst, wenn er irgendwann nach dem dritten Latte sein Macbook zuklappt und nach Hause geht, auch mal wieder künstlerisch was an den Start bringen, schafft das aber nicht und ist frustriert, wenn er Leute sieht, die es schaffen (PauL, wer sonst…).

    Diese Überlegungen sind bewusst überspitzt provokant formuliert und vermutlich falsch. Es wurde dann nämlich doch noch ein ordentlicher Abend, und spätestens mit dem Bankertext hatten wir die Leute dann im/am Sack. Danach saß ich ziemlich lang in einer Kneipe in einem Sessel und unterhielt mich. Dialogausschnitt: Ich “Ach, is ja nett.” Sie “Gardinen sind nett.”

    Allet klar.

    Man gibt sich reserviert.

    Man gibt sich reserviert.

    Komm schon, trau dich!

    Komm schon, trau dich!

    Na, geht doch.

    Na, geht doch.

  • Heiner, 19 Nov 2009 /  Bilder, PauL, Reiseberichte

    Ich habe diagonal geschlafen. Das liegt daran, dass meine Schlafcouch zu kurz war. Hab mir keins von den Betten gegönnt, da dürfen Scharri und Bumillo drin pennen. Ich bin härter.

    Potsdam

    Potsdam ist lustig. Da war ich mal mit der Schule. Wir haben uns da so ein komisches Schloss angeschaut, und so nen Garten. Und ein Brandenburger Tor haben die auch. Und Hotdogs. Aber zurück zum Thema: “Respect the Poets” nannte Wolf Hogekamp die Reihe, die wir im KuZe parallel zum dort stattfindenen Potslam eröffnen. Man muss sich das mal überlegen: PauL hat damit schon mindestens die dritte Reihe eröffnet: Poetry in Motion in München, Poetengeflüster in Dresden… irgendwann sollte das mal dick Karmapunkte geben: Jedes Mal wieder das Risiko einzugehen, bei einer Premiere vor leerem Haus zu stehen. Und wenn es gut läuft, das Wissen zu haben, dass da später noch mehr geht. Den ersten beißen die Hunde.

    KuZe in Potsdam. Hups, da flupste die Kamera.

    KuZe in Potsdam. Hups, da flupste die Kamera.

    Aber halb so schlimm: Der kleine Saal ist ordentlich gefüllt, man hört jeden Kichern, Grinsen, Schmunzeln, Blinzeln, der Filmtext “Larger than Life” funktioniert so gut wie noch nie, und nach frenetischen “PauL!”-Rufen (ok, das “L” von PauL kann man zwar nur als “l” rufen, aber egal) geben wir auch noch ne Disko-Zugabe. Diss Ko ist kein Imperativ! Und Großraumtaxis brauchen anscheinend immer lange, wenn man eilig zum Bahnhof muss.

    "Wir warten im Viereck, wir warten konzentriert."

    "Wir warten im Viereck, wir warten konzentriert."

    Heute Vor- und Mittag war PauL dann noch schmausend in der Casa Klötgen. Womit ich auch endlich mal einen Fuß nach Friedrichshain gesetzt habe. Ein kleiner Abstecher zur Eastside-Gallery vervollständigte das Stadt-Feeling. (“Ditte ham wa jeden Tag!” ruft der Berliner. Jaja.)

    Berlin. Einsam unter 3 Millionen?

    Berlin. Einsam unter 3 Millionen?

    Berlin. Immer crazy und originell. Natürlich.

    Berlin. Immer crazy und originell. Natürlich.

    Jetzt sitze ich nach einer weiteren PauL-Textungssession in der Küche und surfe ein wenig mit Scharris UMTS-Stick. Toll, diese Technik.

  • Heiner, 18 Nov 2009 /  Bilder, PauL, Reiseberichte

    Die Uni in München ist besetzt, und ich kann nicht mehr mitsitzen. Schade. Auch in Anbetracht, dass gestern die Sportis ein Konzert im Audimax gegeben haben. Warum ich bis Samstag nicht mehr dabei sein kann:

    Nach zwei Wochen post-National-Poesiefreiheit gehts nun wieder los. PauL ist on the road, in Berlin. Da war ich seit zwei Jahren nicht. Und als ich ankomme, schauts aus wie vor zwei Jahren. Oder hat sich was geändert? Wir werden sehen. Zuerst kommen Bumillo und ich am Schlesischen Tor an, Erinnerungen ans Kato und National 2007 werden wach. In der Falckensteinstraße erwartet uns der kräftig renovierende, Decken herausgebrochen habende, Bolzenschneider betätigende, bastelnde Bas Böttcher.

    Sitzen, Reden, Arbeiten

    Sitzen, Reden, Arbeiten

    Der erste Termin: Saalbauslam in Neukölln. Ich war bisher zweimal in Berlin, aber noch nie in Neukölln. Neukölln, das kannte ich nur aus den Medien, aus Bildbänden, aus Büchern, die ich heimlich unter der Bettdecke gelesen habe. Sollten sich alle Vorurteile bestätigen? Sollte sich etwa tatsächlich 1-Euro Laden an einem Euroladen an 1-Euro Laden einladend laben? (U7 Karl-Marx-Straße, wir steigen aus.) Ja.

    Neukölln, eins.

    Neukölln, eins.

    Direkt an der Haltestelle: Der Saalbau. Kontrastreicher zum Außenbild gehts vermutlich kaum. Der Slam gestaltet sich entspannt, PauL ist featured, die Berliner Dichter dichten in Richtungen, die ich in letzter Zeit eher selten gehört habe. Tilman Birr und Maik Martschinkowsky moderieren.

    Neukölln, zwei.

    Neukölln, zwei.

    Danach stolpert der Tross noch ins Valentinstüberl. Eine bayerische Kneipe sagt man uns, unabhängig davon ausgewählt, dass Bumillo und ich Bayern sind. Bierbänke in kahlranziger Umgebung, aber grundsätzlich nicht ohne Gemütlichkeit. Ich fühle mich in Berlin angekommen. An der Decke rotiert etwas.

    Blick nach oben.

    Blick nach oben.

  • Heiner, 15 Nov 2009 /  Lange Denkt, Slam 2009

    Auch ich wollte eigentlich diesen Finalabend irgendwie noch textmäßig aufarbeiten. Das hat Bumillo aber schon ganz passend erledigt. Er hat es geschafft, meine Erinnerungspolaroids (auf die Bühne gehen – von der Bühne runtergehen – hinter der Bühne durchdrehen – die letzten Noten oben – Konfettikanone – Siegestaumel) in eine sinnvolle Form zu gießen. Und mir dadurch sogar ein paar Sachen in Erinnerung wieder gerufen, die ich bei all dem Reizüberfluss schon vergessen hatte.

    Was ich allerdings nicht vergessen habe und hoffentlich nie werde: Das Gefühl, nach dem Bankertext von der Bühne zu gehen. Ein Jahr Arbeit für 7 Minuten Wahnsinn. Ich klebte danach stehunfähig an irgendeiner Wand und kicherte apathisch. Bester Bühnenmoment aller Zeiten. Mir fehlt die Vorstellung, wie das noch zu toppen sein könnte.

  • Bumillo, 12 Nov 2009 /  PauL, Slam 2009

    Düsseldorf, 30. Oktober 2009, best (slam-)day ever.

    Halbfinale 1

    Und es war vor allem eine Spirit-Frage: Alles ausblenden was mit “Losglück”, “Startplätzen”, “Jurynoten” etc. zu tun hat und sich nur auf sich, seine Atmung, seinen Körper, seine Wasserflasche und SEINEN TEXT konzentrieren. Das ist sauschwer, aber Scharri und ich haben uns gemeinsam aufgewärmt, uns Mut und stark gemacht. Scharri auf Startplatz 6, ich gleich danach auf der 7. Wir wissen, das so eine gute Chance ein National-Finale zu erreichen so schnell nicht wieder kommen wird. Scharri übernimmt die Führung und steht damit bereits im Finale. Now or never. Rauf auf die Bühne. “Jammersession / Vom Jammern und Jammen”. Im kleinen Haus des Schauspielhauses Düsseldorf kommt einfach keine richtige Feuer-Slam-Stimmung auf, aber ich lasse mich von fehlenden Reaktionen an gewöhnlich reaktionsstarken Textstellen nicht aus dem Vollgas bringen und rocke den Text solide und gut aber ohne große Sternstunden zu Ende. Bin sehr auf die Jurynoten gespannt, in dieser eher kühlen Atmo hat man wenig Gespür für “7 wildfremde Menschen, die ein Jurynote hochhalten” (Def. National Slam). Ziehe an Scharri vorbei, wir sind beide im Finale, ich krümme mich in Embryostellung auf dem Boden. Oh Mann. Wow, was für Tage, was für Momente. Wieder 6 Stunden Bergsteigen in 6 Minuten Slam-Performance gesteckt – völlig fertig, aber innerlich glücklich am Gipfelkreuz hängend.

    Und sofort gehts weiter; den Fokus, die Spannung und die Energie aufs Team-Finale richten:

    Team-Finale

    Mit Heiner und Scharri nach der Auslosung (Startplatz 3, hmmm …) nochmal raus auf den Parkplatz vorm zakk und proben. Unser einziger Wunsch für den National war ja gewesen: den Banker-Text im Finale machen zu dürfen. Und der würde sich in wenigen Minuten erfüllen. Wenn im Einzel was rausspringt, schön, aber wichtig: Banker-Text im Finale. Team. Yes. PauL. Wir kommen ins Stechen – oder auch nicht. Völliger Fokus auf unseren Text. Wird das geil. Oh! Alles ausblenden was mit den anderen Teams, Startplätzen und Jurynoten zu tun hat. Wir und Unser Text.

    SMAAT und Lesedüne vor uns, dann PauL auf drei. 900 stehende Leute in der ausverkauften zakk-Halle. 7 Minuten für die Ewigkeit. Die 7 besten Minuten meines (Bühnen-)Lebens. 7 Minuten lang gibt jeder von uns drei in jeder Sekunde 150%. Es war unfassbar. Wir hatten jeden einzelnen im Saal an den Eiern bzw. an den Nippeln. Gehen von der Bühne und flippen aus, schreien, jubeln, sind so glücklich, dass alles überschäumt. Für diese 7 Minuten hat sich alles gelohnt, jede Skype-Session, jedes Treffen, jede Probe, alles. Unvorstellbar geil. Die Zuschauer und Slammer in Mark und Bein erschüttert. Hohe Noten. Aber es kommen noch viele geile Teams, ein Einziehen ins Dreier-Stechen ist alles andere als sicher. Aber scheiß drauf: Nach diesen 7 Minuten war alles andere egal.

    Es reicht fürs Stechen und wir haben saumäßiges Glück: wir werden wieder auf 3 gelost – und dürfen den Abend also beschließen. k.u.k legen los, Team Tübingen brilliert mit der “Slamphonie” und holt 49/50 Punkten. Ich liebe Team Tübingen, liebe Harry und Jakob, und gehe als stolzer aber konzentriert-entschlossener Vize-Meister mit Scharri und Heiner auf die Bühne. Machen “Alleinsein”. Ein paar Holprigkeiten in der ersten Hälfte, aber wir fighten bis wir schleißlich rocken und … k.o. Alles gegeben. Die drei Stech-Teams werden von den genialen MCs Richi und Etrit auf die Bühne geholt. Da stehen wir also. Jurynoten bitte jetzt. Die Noten gehen hoch, innerhalb weniger Sekundenbruchteile denke ich “Oh Gott, ich glaub es reicht”, erschrecke richtig und drehe mich mit den Händen vorm Gesicht zu Scharri. Mit jeder verkündeten Note schreit Scharri lauter und ich sinke tiefer in seine Rippen hinein. Während der vorletzten Note und einem lauten Scharri-Schrei blinzle ich nach links oben auf die Gesamtnote von PauL, sehe die 49.4 und ————-

    Breche in Tränen aus, sehe nix mehr, höre Schreie, Applaus, die Konfetti-Kanone, den allgemeinen Wahnsinn. Spüre den Sieger-Kranz an meinen linken Rippen, spüre, wie mich jemand drückt, sehe Konfetti-Streifen am Boden. Löse mich in totaler Erschöpfung, totalem Glück und völliger Überforderung auf und tropfe auf den zakk-Boden. Hangle mich mit feuchten Augen von Umarmung zu Umarmung, von strahlenden Glückwunsch-Gesichtern zu sich freuenden Slam-Freunden, hab aber keine Ahnung, wer oder wo ich bin und was gerade passiert (ist). Überwältigend. Fantastisch. Deutscher Meister. Für immer.

    Es war wirklich bemerkenswert, wie sehr sich alle für und mit uns gefreut haben. Alle Komplimente und Glückwünsche sind in unseren Herzen nachzulesen, nicht auf Blogs ;) .

    Den Abend noch locker ausklingen lassen. Versuchen, die Momente festzuhalten, versuchen, runterzukommen – aber sauschwer. (bu)

  • Heiner, 10 Nov 2009 /  Bilder, Slam 2009

    Endlich ist der letzte Film entwickelt, gerade eingescannt, bearbeitet und auf Flickr geschickt. Ein Klick aufs Bild unten bringt euch zum Glück.

    Bildergalerie SLAM 2009 Mittelformat

    seagullkl

  • Heiner, 09 Nov 2009 /  Lange Denkt, München, PauL

    Wenn die Bahn

    …mit ihrer “Tickets für 20 Euro für 20 Jahre Mauerfall”-Aktion Eines bewirkt hat, dann, dass ich als Kind der bayerischen Mittelschicht erleben durfte, wie das ist, anzustehen, wenns was gibt. Ich bin dann aber gegangen.

    Im Substanz…

    … hat gestern Bumillo gewonnen, und ich habe für die PauL-Show am 17.12. im Vereinsheim geflyert.

    Morgen…

    gibts hoffentlich hier endlich den zweiten Stoß SLAM2009-Bilder. Das dauert so lange, weil der DM einen Film verschlampt hat, glaube ich. Und ich verstrahlter Trottel hab natürlich am Montag nach dem National vergessen, die Nummernzettel von der Fototasche abzureißen. Schön blöd. Vielleicht gibts dann auch noch nen Rückblick auf dieses verrückte Wochenende.