• Heiner, 31 Okt 2009 /  Lange Denkt, PauL, Slam 2009

    Randnotiz:
    PauL ist
    deutscher
    Meister.

    Tag

    Vom Zakk zu Fuß ins Hostel. Düsseldorf, bzw. dem Teil von Düsseldorf, den ich durchquere, bietet optisch relativ wenig. Dann wieder zurück ins Zakk, Essen. Dann ins Schauspielhaus zu Scharris und Bumillos Halbfinale.

    [Zwischennotiz: Hier im Hostel gibts lustige Sachen. Der Seifenspender heißt Soap Suzie, der Duschgelspender Tricky Ricky, und das Raumparfum Freddy Fresh.]

    Halbfinale Einzel 1

    Als wir ankommen, schräge gedrückte Stimmung der Leute aus Vorrunde 8. Die Jury war wohl obermau, und die Stimmung wohl oberlau. Boutmanager Patrick Funke hält im Backstage eine bemerkenswerte Ansprache.

    [Zwischennotiz: Tobias Kunze tötet Technik. Als wir an einer vollen Rolltreppe vorbeigehen, sagt er "Ich hab da mal n Foto gesehen mit dem Titel 'Escalator failure' und diese Gesichter da drauf, zu lustig!" und schwuppdiwupp bleibt die Rolltreppe neben uns stehen.]

    Zum Halbfinale ist der Saal gut gefüllt. Markus Köhle und Mieze Medusa moderieren, sie haben die in den vergangenen Schauspielhaus-Runden schwache Stimmung registriert und arbeiten kräftig dagegen an. Und es kommt Stimmung auf. Geht doch!

    Das Halbfinale ist fein besetzt (hier gibts die ganzen Ergebnisse immer frisch). Björn Högsdal, der vermutlich einzige Kurztextdichter von Rang, bringt die Leute zum Kringeln. Julian Heun, Vizemeister von 2008, ist der erste, dessen Einzelperformance mich bei dieser Meisterschaft so richtig flasht. Scharris Dramasutra zündet, und als Bumillo die Jammersession anstimmt, scheint er förmlich zu brennen. Holt sich dann auch die höchste Wertung, gleich vor Scharri, also beide im Einzelfinale. 2/3 PauL!

    Teamfinale

    Polaroidhafte Szenen und Bilder von vielleicht jeweils 2 Sekunden kleben ungeordnet in meinem Hirn. Da muss ich erst noch mal feucht durchwischen. Das Ergebnis des Teamfinales steht oben in der Randnotiz.

  • Heiner, 30 Okt 2009 /  Bilder, Slam 2009

    Es beginnt die Berichterstattung. Tata.

    Ankunft von PauL

    PauL kommt schon am Mittwoch an, um nach 5 Stunden Fahrt nicht noch ihre Vorrunden abackern zu müssen. Gut so. Entspanntheit ist der Dank.

    Ankunft der Anderen

    Im richtigen Hostel übernachtet habend, sitzt man in der Lobby und wartet. Und da strudelt der Tross der Poeten ein. Schulterklopfen, Händeshaken, Happiness. Wobei ich dieses Jahr ein paar Hände weniger geschüttelt habe, schließlich ist meine Hand mal wieder heilend.

    Ab ins Zakk

    Da gibt’s Essen. Suppe mit Mettwurst, gschmackig. Und kaum versieht man sich, beginnen die Vorrunden.

    Blumillo

    Blumillo

    Vorrunde 2

    Bumillos Runde. Startplatz 5 für ihn, mittig, könnte besser sein, passt aber. Off stage zeigt er sich betont low profile, auf der Bühne schäumt es aber dann gewaltig. Und, lustig: Ich kenne den Text garnicht. Weil ich so wenig auftrete in letzter Zeit. Crazy. Die beiden vermeintlichen Brocken Sven Kamin und Bleu Broode, die nach Bumillo dran sind, langen da nicht heran. (Gerade eben sitze ich in der Poetenlounge und schaue mir die Tabelle an und sehe Robert Targan auf Platz 1 dieser Runde, aber ich habe vergessen, wer das ist oder was er gemacht hat…). Bumillo, also 1/3 PauL, im Halbfinale.

    Vorrunde 3

    Da müssen jetzt Scharri und ich ran. Ich werde auf Startplatz 1 gelost, Scharri auf Startplatz 2. Grmbf. Freunde darüber: Gering bis nichtvorhanden. Ich schwanke zwischen Meteorologietext oder vielleicht doch dem alten Butter-Landminen-Afrika-Hut. Aber den alten Hut will ich nicht ziehen, nicht bei dem Startplatz, nicht bei der Konkurrenz (auch dabei: Franziska Holzheimer, Nico Semsrott und Peh). Ich lese also den Meteorologietext, aber ziemlich schlecht. Betont rotzig, aber ohne durch diese Rotzigkeit etwas dazuzugewinnen. Ein Auftritt für die Katz. Naja. Nach mir Scharri, macht seinen Hypochondertext und kommt wunderbar rein und das Publikum wunderbar auf ihn drauf.

    Scharri, krank.

    Scharri, krank.

    Und dann müssen wir schon weg, ohne und den Rest unserer Runde anzusehen, denn kurz später ist unsere Teamvorrunde im Schauspielhaus, und wir fahren Taxi. Wie sich später herausstellt, hat Scharri den Einzug ins Halbfinale im Einzelwettbewerb geschafft. 2/3 PauL.

    Teamvorrunde 1

    Startplatz 6 für PauL. Gaul / geil. Das Publikum: Recht lau. Mischa Sarim-Verollet und Markus Freise moderieren, bringen den Laden aber maximal zum… Köcheln. Schade. Vor uns Team k.u.k mit fröhlich hoher Bewertung, und die Berliner Lesedüne (Kling, Martschinkowsky, Reichert, Lehmann) mit einem politischen Stück. Das, wie mir durch nachträgliche Scharri- und Youtube-Recherche bestätigt wurde, ein dickes Monty Python Zitat enthält. Habs mir angesehen, nich so schlimm.

    Team Doppelschicht (Johanna Wack, Xochil) im Schauspielhaus

    Team Doppelschicht (Johanna Wack, Xochil) im Schauspielhaus

    Dann PauL auf der Bühne, mit „Allein sein“. Klappt gut, saubere Performance, aber ein klein bisschen spontanes Publikumsfeedback hätte noch ein Stückchen Zunder draufgeben können. Trotzdem: Höchste Wertung für uns, bis zum Ende. Auch noch im Finale: Großraumdichten. Gut so.

    Christiane Paul und PauL

    Christiane Paul und PauL

    Rest des Abends

    Nach der Rückkehr zum Zakk steht ein reichlich desorienterter Andy Strauß auf der Bühne und schnackt Platt. Bumillo haut noch den Bavarian Stan raus. Irgendwie zerfasert dann alles. Irgendwann sitze ich in einem Großraumtaxi mit Schweizern. Irgendwann stehe ich an der Hostelbar und trinke Paulaner. Irgendwann schlafe ich, ziemlich komatös.

    U20-Vorrunden

    Eine fröhlich grinsende Carmen Wegge (U20-Starterin für den Landshuter Slam) begrüßt mich im Zakk, sie ist im Finale. Sauber. Zumal ich mir jetzt nicht vorwerfen muss, ihr in der potentiellen schweren Stunde ihres Nichttriumphierens nicht beigestanden zu haben. Ich schaue mir die Vorrunde von meiner ehemaligen Schülerin Katalin Kuse an. Hinten im Zakk-Club. Komisch: In der Halle hunderte Schüler. Hinten im Club: N paar ältere Menschen und n Packen Slammerpöbel. Und mit Pöbel meine ich Pöbel. Nur für eine Teilnehmerin reinschauen, Gröhlen wie Sau und dann wieder gehen: Uncool. Aber kommt vor. Auch bei U20 wird also bereits gehyped. O tempora, o mores!

    Ich geh mal wieder. Heute Abend Teamfinale. Huiuiui!

    Es beginnt die Berichterstattung. Tata.

    Ankunft von PauL

    PauL kommt schon am Mittwoch an, um nach 5 Stunden Fahrt nicht noch ihre Vorrunden abackern zu müssen. Gut so. Entspanntheit ist der Dank.

    Ankunft der Anderen

    Im richtigen Hostel übernachtet habend, sitzt man in der Lobby und wartet. Und da strudelt der Tross der Poeten ein. Schulterklopfen, Händeshaken, Happiness. Wobei ich dieses Jahr ein paar Hände weniger geschüttelt habe, schließlich ist meine Hand mal wieder heilend.

    Ab ins Zakk

    Da gibt’s Essen. Suppe mit Mettwurst, gschmackig. Und kaum versieht man sich, beginnen die Vorrunden.

    Blumillo

    Blumillo

    Vorrunde 2

    Bumillos Runde. Startplatz 5 für ihn, mittig, könnte besser sein, passt aber. Off stage zeigt er sich betont low profile, auf der Bühne schäumt es aber dann gewaltig. Und, lustig: Ich kenne den Text garnicht. Weil ich so wenig auftrete in letzter Zeit. Crazy. Die beiden vermeintlichen Brocken Sven Kamin und Bleu Broode, die nach Bumillo dran sind, kommen da nicht ran. (Gerade eben sitze ich in der Poetenlounge und schaue mir die Tabelle an und sehe Robert Targan auf Platz 1 dieser Runde, aber ich habe vergessen, wer das ist oder was er gemacht hat…). Bumillo, also 1/3 PauL, im Halbfinale

    Vorrunde 3

    Da müssen jetzt Scharri und ich ran. Ich werde auf Startplatz 1 gelost, Scharri auf Startplatz 2. Grmbf. Freunde darüber: Gering bis nichtvorhanden. Ich schwanke zwischen Meteorologietext oder vielleicht doch dem alten Butter-Landminen-Afrika-Hut. Aber den alten Hut will ich nicht ziehen, nicht bei dem Startplatz, nicht bei der Konkurrenz (auch dabei: Franziska Holzheimer, Nico Semsrott und Peh). Ich lese also den Meteorologietext, aber ziemlich schlecht. Betont rotzig, aber ohne durch diese Rotzigkeit etwas dazuzugewinnen. Ein Auftritt für die Katz. Naja. Nach mir Scharri, macht seinen Hypochondertext und kommt wunderbar rein und das Publikum wunderbar auf ihn drauf.

    Scharri, krank.

    Scharri, krank.

    Und dann müssen wir schon weg, ohne und den Rest unserer Runde anzusehen, denn kurz später ist unsere Teamvorrunde im Schauspielhaus, und wir fahren Taxi. Wie sich später herausstellt, hat Scharri den Einzug ins Halbfinale im Einzelwettbewerb geschafft. 2/3 PauL.

    Teamvorrunde 1

    Startplatz 6 für PauL. Gaul / geil. Das Publikum: Recht lau. Mischa Sarim-Verollet und Markus Freise moderieren, bringen den Laden aber maximal zum… Köcheln. Schade. Vor uns Team k.u.k mit fröhlich hoher Bewertung, und die Berliner Lesedüne (Kling, Martschinkowsky, Reichert, Lehmann) mit einem politischen Stück. Das, wie mir durch nachträgliche Scharri- und Youtube-Recherche bestätigt wurde, ein dickes Monty Python Zitat enthält. Habs mir angesehen, nich so schlimm.

    Team Doppelschicht (Johanna Wack, Xochil) im Schauspielhaus

    Team Doppelschicht (Johanna Wack, Xochil) im Schauspielhaus

    Dann PauL auf der Bühne, mit „Allein sein“. Klappt gut, saubere Performance, aber ein klein bisschen spontanes Publikumsfeedback hätte noch ein Stückchen Zunder draufgeben können. Trotzdem: Höchste Wertung für uns, bis zum Ende. Auch noch im Finale: Großraumdichten. Gut so.

    Christiane Paul und PauL

    Christiane Paul und PauL

    Rest des Abends

    Nach der Rückkehr zum Zakk steht ein reichlich desorienterter Andy Strauß auf der Bühne und schnackt Platt. Bumillo haut noch den Bavarian Stan raus. Irgendwie zerfasert dann alles. Irgendwann sitze ich in einem Großraumtaxi mit Schweizern. Irgendwann stehe ich an der Hostelbar und trinke Paulaner. Irgendwann schlafe ich, ziemlich komatös.

  • Bumillo, 30 Okt 2009 /  Allgemein

    Nur die Fakten, Slam-Theorie und-philosophie gibts wenn alles vorbei ist.

    Scharri (Startplatz 2/10) und Bumillo (Startplatz 5/10) ziehen als jeweils Rundenzweite ins Einzel-Halbfinale 1 ein (Heiner Startplatz 1/10 in Scharris Gruppe), PauL gewinnt seine Vorrunde und steht im Teamfinale. Nice. Zahlen und Fakten gibts HIER.

    Über nichts nachdenken, einfach weiter.

    Man hat Glück, … oder auch nicht.

    (Scharri geht in die Sauna, Heiner zu den U20-Vorrunden, ich in die Stadt.) / (bu)

  • Bumillo, 29 Okt 2009 /  PauL, Slam 2009

    So, guten Morgen allerseits, die erste erholsame Nacht hat PauL hinter sich, im A+O-Hotel, welches uns auch die nächsten drei Nächte beherbergen wird, allerdings dann nicht mehr privat, sondern als Slam2009-Teilnehmer. Werden gleich auschecken, unsere Sachen deponieren, frühstücken, und wieder einchecken – sowohl im Wettbewerb (ab 11 Infostand im Hotel) als auch im Hotel, dass mit diesem großen Zimmer einen guten Eindruck hinter lassen hat.

    Mit großem Kribbeln in der Magengrube aufgewacht. Nach dem zweiten (erfolgreichen) Stuhlgangversuch wars jedoch weg – lag wohl doch am Buffet vom Koreaner gestern Abend und nicht an einer vermeintlichen Aufregung ob des bevorstehenden Tages. Also weiterhin tiefenentspannt und voller ruhiger Vorfreude. (bu)

  • Bumillo, 27 Okt 2009 /  Lange Denkt, PauL, Slam 2009

    für den Slam 2009 und packe ein:

    • Handtuch (danke, Douglas Adams)
    • Kamera 1: Lumix LX3
    • Laptop (Lederhose bleibt draußen)
    • Texte (ohne zu wissen, welcher in meiner Vorrunde 6 gelesen wollen wird)
    • Kamera 2: Seagull 4 Mittelformat
    • Socken, die ich nicht wechseln werde
    • ein Buch, das ich nicht lesen werde
    • meinen Kopf, den ich nicht benutzen werde
    • last but auf KEINEN FALL least: Poesie und Leidenschaft für PauL

    Ich fahre morgen schon. Bumillo wird mich hier, wie schon beim Slam 2007 und 2008, tatkräftig bloggend unterstützen. PauL plant ein Videotagebuch. Vielleicht sind wir sogar so fix, dass man sich das hier ansehen wird können…

    Lustigerweise trägt dieser Blogeintrag die ID 666. Hat das was zu bedeuten? Raubtier, Alter. Raubtier.

  • admin, 25 Okt 2009 /  Landshut

    Da macht man so 4 Monate Pause und dann stürmen einem die Leute die Bude. Von wegen, die Saison in Landshut müsste erst anlaufen. Erste Ausgabe, rappelvoll, ich bin voll zufrieden.

    Bald geht’s los

    nach Düsseldorf. Floskeln wie “Ich bin gespannt.” oder “Ich brenne vor Vorfreude!” oder “Mal sehen, was das so bringt.” spar ich mir, da freut sich die Floskelkasse. Ich werde wieder Laptop und Kamera (und auch meine Mittelformatkamera) mitnehmen.

  • admin, 18 Okt 2009 /  Kiezmeisterschaft, München

    Fünfter Geburtstag bei der Kiezmeisterschaft! Yippieyeah! Leider manifestierte sich die Zahl 5 in der Anzahl der Dichter, die außer mir am Start waren. Ich sprang ein, um wenigstens die 6 vollzumachen. Sprach von Enttäuschung, Meteorologie, und hatte am Ende die meisten Punkte.

    Vermutlich sind die Teilnehmerzahlen bei der Kiezmeisterschaft wie so ein Tsumani. Erst zieht sich das Wasser zurück, dann rauschts gewaltig. Ich hoffe auf einen listenüberschwemmenden November.

    Am Mittwoch

    stellt sich dieses Problem nicht. Die ausgehungerten Landshuter Dichter haben fast schon die ganze Liste aufgefüllt. Me happy.

  • admin, 14 Okt 2009 /  Multimedia

    Großraumdichten zeigen mal wieder, wo zukunftstechnisch der Hammer hängt. Ich bin beeindruckt.

  • admin, 12 Okt 2009 /  München

    Substanz-Slam

    Scharri ist krank, und krank is not dead. Fürchtet euch.

    Blick über den Tellerrand

    Nix mit Substanz zu tun, aber: Nadja Schlüter wird in ihrem jetzt-Praktikum bei der Süddeutschen mit ausgefeilten Artikeln immer mehr zur Leitartiklerin. Hier zu beschauen/bestaunen. Ich bin gespannt, von welchem Blatt sie in 20-30 Jahren mal Chefredakteurin wird…

  • admin, 08 Okt 2009 /  Allgemein, Lange Denkt, Multimedia

    Ich habe mir heute ein Bücherregal gekauft. Ein Billy. Und beim Stichwort Regal fiel mir ein, dass ich ja noch einen kleinen Bericht über die CD “Menschsein ist heilbar” von Gabriel Vetter schreiben wollte. Das geschieht nun.

    Gabriel Vetter – Menschsein ist heilbar

    Derbe geflasht hat mich der gute Gabriel letztens im Substanz. Also gleich CD gekauft und auf der nächsten längeren Fahrt durchgehört. Tolle Texte. Und komisch, aber irgendwie logisch: Die besten davon sind schweizerdeutsch. Das Migros-Chind. Und, was ich bisher nicht kannte: “Regardez!”

    Eine Geschichte über einen Abend im Skilager, bei dem ein schrullig zurückgebliebener Mitschüler die restliche Klassengemeinschaft mit dem Ausruf “Regardez-la l’eglise!” in den Wahnsinn treibt. Was mich zu einer zweistündigen Youtube-Wikipedia-Googelmugel-Recherche brachte, auf der Suche nach Sinn und Herkunft. Soviel habe ich bisher herausgefunden: “Regardez-la l’eglise!” scheint aus einem Sketch von Emil (Steinberger) zu stammen. Vermutlich aus einem Lied, dessen schweizerdeutsche Klangtranskription “Chiller Lie vo Wasser” lautet. Oder “Chillerli”? Und eben von diesem rivella-bewerbenden Emil Steinberger, der Vetters CD auf der Rückseite des Digipacks in höchsten Tönen lobt. Zufall? Wer weiß. Ich bekomme diesen Text nicht mehr aus dem Kopf. Er fasziniert mich zutiefst. Und ich frage mich, ob ich wissen will, was genau es mit “Regardez!” auf sich hat.

    Der Rest der CD: Die guten Texte von Gabriel. Und, hihi, der Uhu. Und das Regal. Wer Vetter mag, wird diese CD lieben. Zumal sie einen Bonustrack enthält, der dramaturgisch nicht besser gesetzt sein könnte.

    Nun aber zum Problematischen: Auch diese CD (wie leider so viele CDs von Slampoeten, mit ein paar sehr löblichen Ausnahmen) ist irgendwie nicht breitentauglich. Breitentauglich soll heißen: Man kann sie z.B. auf einer Autofahrt als musikaussuchender Beifahrer vorspielen, auch wenn die Mithörer mit Slam nicht so viel am Hut zu tun haben. Das geht bei dieser CD meiner Meinung nach nur mit drei Tracks (Der große Kawummba, Massenbaumhaltung, Sucht als Chance), und drei Tracks sind leider zu wenig…