• Heiner, 31 Jan 2009 /  Reiseberichte

    Butterbrote, frische Unterwäsche, Zahnspange, Lustige Taschenbücher, Hornbrille, Taschentücher, Kaba, Zott Monte, Monatsbinden und heimlich Berentzen Apfelkorn hab ich eingepackt. Los geht’s ins Teamwochenendlager! Hoffentlich bekommen Bumillo und ich einen Sitzplatz auf Rückbank vom Bus, dann sind wir die Coolen…

  • Heiner, 24 Jan 2009 /  Bilder, Landshut

    Ja, Landshut war schon am Mittwoch. Nein, ich habe kein Foto von Carmen Wegge gemacht, die gewonnen hat. Und ja, dieser Bericht ist nicht umfangreich. Sorry. Aber fein war’s allemal, auch wenn diesmal der Saal aufgrund von Baustellentätigkeit nicht zugänglich war.

    Timo Stukenberg

    Franziska Holzheimer

    Luc Spada

  • Heiner, 19 Jan 2009 /  München

    Moses Wolff, Michi Sailer

    Es scheint zur Regel zu werden, dass Jaromir jedes Mal, wenn ich bei den Schwabinger Schaumschlägern auftrete, nicht da ist, dafür aber das Haus gut gefüllt. Liegt das an mir? Ich zweifle. War aber wieder höchst spaßig!

  • Heiner, 18 Jan 2009 /  Kiezmeisterschaft, München

    Anstrengend. Und schwierig. Am Ende: Lohnend.

    Problem: Ich stand an der Kasse, aber musste auf Anweisung vom Stragula Leute wieder raussschicken, weils sonst zu voll wird. Wer das Stragula kennt, der weiß: Als ziemlich heinsamer Hansel hinterm Kassiertresen geht das nur schwerlich. Besonders schlimm wurde es gegen 8 Uhr: Reservierte Tische waren noch immer nicht voll besetzt und vor dem Kassentisch standen 15 Leute mit griesgrämigen Gesichtern, die nicht um Einlass baten, sondern forderten. Hinterm Kassentisch: Ich. Toll. Und als wäre das nicht schlimm genug gewesen, wohnt mir als Poet ja doch eine latente Gefallsucht inne, oder gelinder ausgedrückt: Ich habe eigentlich keine Motivation, Zuschauer an der Kasse anpissen zu müssen, die danach eigentlich noch für mich klatschen sollten…

    Irgendwie ging’s aber. Der Laden war wieder proppevoll, die Leserliste auch (was nicht zuletzt an unseren immer bühnengeiler werdenden Workshopschülern aus der Schauburg liegt), und die Stimmung war ebenfalls fein. Ich kam noch vor der Pause mit “Geilo” an den Start und setzte mich an die Punktespitze, wo ich auch bis zum Ende blieb. Darunter tummelten sich im wahrsten Sinne des Wortes die Kontrahenten, von denen es Luc Spada und Grög mit 0,1 Vorsprung vor Carmen Wegge ins Finale schafften, die wiederum 0,1 Punkte Vorsprung vor Florian Fendt hatte. Und in diesem Bereich wars auch noch dicke gefüllt. Hart.

    Grög vor vollem Haus im Finale

    Wenn mich mal jemand nach einem Detail fragen sollte, das die Kiezmeisterschaft charakterisiert, so würde ich (von den Vorzügen der größeren Gemütlichkeit und Slamgraswurzelhaftigkeit im Vergleich zum Substanz abgesehen) sagen: Das Finale im Kiez ist eigentlich immer geil. Und so auch gestern: Grög begann mit “München kalkt”, einem herausragenden Stück cholerischer Alltagspoesie über das harte Münchener Wasser, Luc legte stimmungsvoll mit Herzbruch-Zigarettenrauchgelegenheiten nach, und ich wagte mich daran, “Ich hör dir nicht” frei vorzutragen. Was ich, nebenbei erwähnt, die vorangegangenen zwei Tage geprobt hatte. Das Publikum während des Textes: Zuerst vollkommene Unverständnis, dann gelegentlich ein paar verängstigte Lacher, langsam steigende Euphorie, unterbrochen von knisterndem Schweigen, und ein Abschlussapplaus, der dazu in keinem stärkeren Kontrast hätte stehen können. Und mir den Sieg bescherte. Da müsste ich glatt mal im Blog nachblättern, wann das zum letzten Mal (Doppelsiege ausgenommen) der Fall gewesen war…

    Nachtrag: Erledigt. Das war im März letzten Jahres in Lindenberg bei Buchloe. Tolle Bilanz, oder? Und jetzt erzähle mir niemand, mangelnder Siegerfolg würden einem nicht die Motivation rauben können…

  • Heiner, 17 Jan 2009 /  Bilder

    Mein Mitbewohner ist schon so’n Spinner. Fotografiert immer rum (hat auch die Mann gegen Schwein – Serie geschossen), leiht mir seine analogen Mittelformatkameras (in diesem Fall Lomo Lubitel 166B) und setzt mir dann auch noch die Pistole auf die Brust, dass ich mir endlich nen Flickr-Account machen soll. Die Bilder aus der Lomo seien definitiv zu veröffentlichen, meint er. Der Spinner. Aber urteilt selbst.

    Da ich dank Slamily-Mitgliedschaft eh schon bei Yahoo angemeldet bin, ging das auch recht schnell. Ich werde auf den Account in Zukunft von den Bilder, die ich so mache, die Herausragenden hochladen. Und vielleicht auch mal mein Slamfoto-Archiv nach guten Schüssen durchforsten. Da findet sich nämlich auch so Einiges.

    Zu Langes Flickr-Fotostream

    Heute Abend ist Kiezmeisterschaft. Da trete ich wieder mal auf. Kommt hin.

  • Heiner, 13 Jan 2009 /  Multimedia, München

    Eine ganze Woche Produktivität und bildschirminduzierter Sehvermögensverlust brachten ein großes neues Flash-Epos zu Stande: Mann gegen Schwein – Ein Dialog der Kulturen.

    Klickt auf das Bild, wartet ein wenig (etwa 3 MB groß) und dann zieht es euch rein – Viel Spaß dabei! (Wichtig noch: Lautsprecher anmachen!) Über Trackbacks in Blogs würde ich mich freuen…

  • Heiner, 12 Jan 2009 /  München

    Substanz: Blockbuster!

    Wenn auf ProSieben oder so Filme angekündigt werden, dann schreien die ja immer “Blockbuster, Blockbuster!”, auch bei ödem Scheiß wie “Ratten – Sie sind kunterbunt (oder unter uns?)”. Dass der Begriff Blockbuster daher rührt, dass die Kinoschlange länger als ein klassischer New Yorker Block war, also den Block kräftig gebustet hat, das weiß kaum jemand. Der Substanz-Slam hat das gestern wieder geschafft. Das Google-Earth-Lineal sagt: Über 100 Meter!

    Das Line-Up sah mir im Vorausansehen vergleichsweise deep aus: Felix Römer, Nils Rusche, Mieze Medusa und Gauner garantieren eigentlich immer für inhalts-gschmackige Texte. Und taten das dann auch. Ich selbst, der ich mich oft und gerne über die mangelnde Zuhörfähigkeit des Substanz-Publikums auslasse (immer mit der Begründung: die müssen ja auch stehen, da können sie keine schwereren Texte sacken lassen), empfand es zum Schluss der zweiten Hälfte als sehr anstrengend. Normalerweise fläze ich ja auf irgendwelchen Barhockern am Büchertisch herum, aber diesmal stand ich einfach zwischen Bar und Wand und mein Schreibtisch-Hohlkreuz machte sich dann doch bemerkbar. Nichtsdestotrotz: Textlich ein sehr hochklassiger Slam!

    Das Highlight bildete für mich (und auch den Rest des Publikums, denn sie gewannen dann auch) das Team Totale Zerstörung (Julius Fischer und André Herrmann): Hatte ich ihrer Performance im Zürcher Teamfinale nach den vielen Metatexten kaum noch folgen können, so ließen sie gestern glänzen, was möglich ist, wenn zwei eingespielte Leute eine Story erzählen. Performativ und bezüglich der Originalitätsdichte der Ideen: Saustark. Da kam dann auch David Friedrich, der sich gegen die Lyrik-Fackelhochhalter Römer, Mieze Medusa und Gauner ins Finale gedichtet hatte, nicht mehr ran.

  • Heiner, 11 Jan 2009 /  Bilder, Reiseberichte

    Slam im Hirsch in Lindenberg bei Buchloe. Lange, Samström, Ruppel, Wimmer, Römer, Fischer, Burkhard, Gauner. Punkrock, ey. (Details auf Nachfrage. Soviel Härte, wie dieser Abend lieferte, dapackt mein Blog nicht…)

    Krass, ey.

    Pizza! (Foto: Ruppel)

  • Heiner, 10 Jan 2009 /  Reiseberichte

    Blick in den Kalender: Ui! Seit März letzten Jahres keinen Auftritt in Augsburg gehabt – argh! Es war also schwer an der Zeit, die Bühne der Kresslesmühle wieder zu entern. Und es hat Spaß gemacht: Textpremiere ist geilo-gelungen (Trailerspruch: Dieser Text demnächst auch auf Ihrer Bühne!), ehemalige Workshopschülerinnen sind am Slam hängen geblieben, Horst hat jedesmal ein wundersames Händchen bei der Auswahl der Losfeen, und La Ruppel war da aber ohne Wissen, dass ich auch dabei bin. Dessen alte Handynummer gehört jetzt einer Frau Rappel, die anscheinend schon ziemlich genervt sein muss… schon böse: Da ist man bereits mit so einen Nachnamen beschenkt und dann bekommt man ihn auch noch.

    Nachtrag

    Ein ausführlicher Bericht zum Abend findet hier im Blog von Moderator Horst Thieme.

    Der Lars

  • Heiner, 06 Jan 2009 /  Multimedia, München, Publicity

    Mein lieber Mitbewohner Archie hat von meinem Auftritt bei Westend ist Kiez am Samstag ein Video gedreht, das mich ratzefatz in die Welt von Youtube katapultiert. Ja, auch ich habe jetzt einen eigenen Youtube-Account. Gib’s mir dreckig, Google-Imperium, aber vergiss die Gleitcreme bitte nicht!
    Für regelmäßige Blogleser: Das ist der eine rotzige Text, von dem ich letztens geschrieben hatte.

    Desweiteren gibt es noch zu munkeln, dass ein neues Poetry-Flash in der Pipeline dünstet. Release, wenn die Sterne gut stehen, vielleicht schon nach dem kommenden Wochenende!