Es ist Samstag 01:10 Uhr, gestern letzte Klausur geschrieben, am Sonntag zuvor letzten Auftritt gehabt. Erkenntnis: Ja, es ist Sommerpause. Pünktlich dazu ist heute das über USB anschließbare MIDI-Keyboard angekommen, mit dem ich seit Stunden spiele. Ich habe nur durch Klimperei die Melodien von “Saint James Infirmary”, “Oh when the saints” (hach, der Musikunterricht) und die Titelmelodie von den Simpsons gefunden. Gleich suche ich noch Tetris. Und ein paar Melodien für Beats. Die Semesterferien könnten musikalisch produktiv werden.
Resümee? Un
Letztes Jahr habe ich zu dieser Zeit ein kleines Saison-Resümee abgeliefert, das ich mir gerade durchgelesen habe. Wie putzig. Was diese Saison im Vergleich zur vergangenen anders war: Ich hatte studiumsbeding quantitativ weniger Auftritte, dafür einiges mehr an Qualität: Diverse Features, Showcases und nicht zu vergessen, den Finalauftritt beim Slam 2007 vor 1750 Leuten. Ich bin erstaunt, wie gut es doch geklappt hat, Physik-Bachelor-Studium und Kunst unter einen Hut zu bringen. Notentechnisch kann ich mich allemal nicht beschweren… da stellt sich natürlich die vollkommen unstrebsame Frage, ob man dem Studium ein wenig Zeit abzwacken könnte, zugunsten der Kunst. Das wird hier aber nicht beantwortet, ich weiß es ja selbst nicht.
Dos
Zudem habe ich mit seit dem letztjährigen Resümee vom Workshopleiternovizen zum, sagen wir mal, Workshopleitergesellen entwickelt. Der Übergang zum Workshopleitermeister wird fließend sein. Behaupte ich jetzt einfach mal. Eine weitere Entwicklung findet sich in meiner Medienpräsenz, die diese Saison eigentlich erst entstanden ist. Nichts davon mitbekommen? Naja, der Schritt von 0% auf 0,001% ist ja auch nicht besonders gewaltig.
Tres
Schön: Samuel und mir ist es gelungen, den Landshuter Poetry Slam als monatliche Veranstaltung zu etablieren. Für Landshut beim Slam 2008 werden starten: Sebastian Schönfeld und Sebastian Stopfer, beide unter unserer MC-Tätigkeit herangewachsen. Der Landshuter Slam wird in der neuen Saison einige Änderungen durchmachen, besonders was den Modus betrifft. Dazu später mehr.
Ich selbst brauche bis November noch einen weiteren Text, der gewaltig zündet. Aktuell ist da nur einer im Repertoire. Ich will Bumillo ja nicht kampflos das Feld überlassen.
Äh, vier?
Apropos kampflos: War Poetry Slam für mich letztes Jahr in erster Linie Wettbewerb, reduziert sich meine Einstellung zum Wettbewerb fast nur noch auf den Aspekt: Es ist beschissen, nicht ins Finale zu kommen und keinen zweiten Text bringen zu können, wenn man weit für Slams fährt. “Aber that’s Slam!”, höre ichs rufen. Ja, ist es, muss es aber nicht unbedingt sein. Diese Aussage steht in direktem Zusammenhang mit dem zukünftigen Konzept des Landshuter Slams.
Und fünf.
Gute Nacht, falls das jetzt noch jemand liest. Man sieht sich am 16.08. bei der Kiezmeisterschaft – erscheinen Sie, sonst weinen Sie!