• Heiner, 29 Aug 2007 /  Landshut, Publicity

    Im kostenlosen “Landshuter Wochenblatt” ist heute ein kleiner Artikel über Lange erschienen. Nachlesen kann man ihn hier in der Webausgabe, auf Seite 30. Lange konnte ihn bisher auch nur online lesen und hat ihn nicht auf Papier, weil der Wochenblattverteiler von Langes schönem Stadtteil Auloh (dem er in einem Gedicht, das man hier hören kann, bereits sehr gehuldigt hat) eine lahme Made ist und manchmal das vielgeliebte Wochenblatt sogar erst am Donnerstag vorbeibringt. Hoffentlich verliert er mit dieser Anschwärzung seinen Job, hehehe. Nachtrag: Ok, ist doch schon heute gekommen…
    Sollte sich jemand aufgrund der Erwähnung von www.dichterlange.de hierher verirrt haben, sei er hiermit fröhlich gegrüßt und eingeladen, zum nächsten Landshuter Poetry Slam zu kommen. Gerne als Zuschauer, noch viel lieber als Leser. Zum Landshuter Poetry Slam gibt es nun folgende Eckdaten:

    Wo: im kleinen theater

    Wann: jeweils 20 Uhr am 24.10.07, 21.11.07, 12.12.07, ab 2008 voraussichtlich jeden dritten Mittwoch im Monat

    Wer: Offene Liste liegt aus, wer einen festen Startplatz will, soll Lange eine Mail schreiben

    Regeln (geplant): 7 Minuten in der Vorrunde (Abstimmung per Zettel mit A- und B-Note), 2 Vorrunden zu je 5 Dichtern, die besten 2 jeder Vorrunde kommen ins 4er-Finale, im Finale 5 Minuten und Applausabstimmung. Der Sieger bekommt die Ehre und einen Büchergutschein.

    Noch Fragen, Kienzle?

  • Heiner, 23 Aug 2007 /  Lange Denkt, Texte

    Langes guter Freund Holger (wer den Namenswitz per Kommentar auflöst, bekommt einen Dichterlange-Button geschenkt) arbeitet im Goethe-Institut von Mumbai. Gelegentlich bekommt er Anfragen, deutsche Texte zu korrigieren. So auch nach vergangenem Wochenende, als er einen Brief von der “literarischen Kamasochistosutra-Reiseagentur für deutschsprechende Leidenswillige” in Mumbai bekam. In deren zu korrigerenden Vorab-Katalog waren folgende Slogans abgedruckt:

    Sachsen ruft!

    Komm nach Sachsen, hier bricht man dir die Haxen.

    Lass dich in Plauen schön verhauen.

    Komm doch mal nach Leipzig, spiel mit uns ‘33.

    Kommt nach Bautzen, hier gibt es auf die Plauzen.

    Kommt nach Grimma, hier leidet ihr noch schlimmer.

    Am Besten aber kommt doch mal nach Mügeln,

    und lasst euch einfach dort verprügeln.

    Dieser Blogeintrag ist dem perversen Umstand gewidmet, dass in den meisten Medien, die über die rassistische (zweifelt jemand ernsthaft daran?) Hetzjagd auf die Inder in Mügeln berichten, der reimgeile Ausdruck “verprügeln” benutzt wird, wo das wesentlich brutaler klingende “zusammenschlagen” (die Betonung liegt auf der Masse, die ja tatsächlich “zusammen schlug”) viel bezeichnender wäre.
    Als Vorabklarstellung sei gesagt, dass Lange nix gegen Sachsen hat, sondern nur gegen einen speziellen Teil seiner Einwohner, deren krude Gesinnung überall in Deutschland, nicht nur in Sachsen, Anhänger besitzt.

  • Heiner, 22 Aug 2007 /  Landshut, Publicity

    Poetry Slam in Landshut

    Frohlocket! Lange hat’s gebacken gekriegt! Nach etwas Telefonarbeit und Sucherei darf er hier mit Stolz verkünden: Ab Oktober gibt es wieder einen regelmäßigen Slam in Landshut, im kleinen theater. Geleitet von Samuel Langer (links im Bild, der u.A. bei der RinguMusic-Band “Disco? Fox!” singt) und Lange (rechts im Bild, aber das dürfte ja klar sein). In den nächsten Tagen folgen Infos zu Wettbewerbsmodus, Terminen und Konditionen für auftrittswillige Reiseslammer. Frohlocket!

  • Heiner, 19 Aug 2007 /  Bilder, Kiezmeisterschaft, Multimedia

    Eine neue Kategorie im Lange.Slam.Blog tut sich ab heute auf: Die Kiezmeisterschaft, bei der Lange und Bumillo für Sacha Storz und Lydia Daher ins Team nachgerückt sind. Eigentlicher Plan des Abends: Ko und Lange moderieren, Bumillo macht Kasse, Bonke macht Mucke. Leider sind bis zum Anfang nur 5 Poeten auf der Liste (und das trotz eines für die Jahreszeit gut gefüllten Stragulas – die Leute haben in der allgemeinen Sommerpause wahrscheinlich Langeweile…), und so opfern sich Bumillo und Lange und schmeißen sich in den Topf. Bonke und Ko moderieren, das System wird auf zwei Runden mit Punkteaddition gestreckt. Es werden letztendlich noch 8 im Topf, was den Slam recht lang macht. Bumillo wird als Vorletzter gezogen und bringt Oldschoollyrik, Lange als Letzter (im Kontrast zum letzten Mal), liest “1986 minus 2″ und wird Punkteführer. Runde zwei dümpelt so dahin, bis am Ende Bumillo, Mani Eder aus Vogtareuth und Lange aufeinanderprallen. Lange zum wiederholten Male volles Risiko mit einem neuen Text, bei dem das Publikum ihn zensieren darf, mit einer (“Nitty Gritty”-zitierenden, jaja, aber nicht imitierenden) Reeeeprise. Schlägt ein wie ne Bombe, höchste Wertung des Abends. So gewinnt also der Lange, obwohl er doch eigentlich nur moderieren wollte. Schicksal?

    Bildergalerie Kiezmeisterschaft 18.08.07

    Da Ko meint, dass die Gesamtqualität des Abends “doch recht mau” gewesen sei, wird Lange jetzt mal versuchen, das mit multimedialer Effekthascherei auszugleichen. Darum wird eine neue Kategorie eingeführt: Herausragendster Text des Abends. Dieses Mal geht die Auszeichnung nach Vogtareuth, mit diesem interessanten Stück Ironie: Das Kind im Spind.

    Und als ob das nicht genug wäre, hat sich Lange mal wieder ins Zeug geschmissen und ein neues Poetry-Panorama gemacht (draufklicken):

    Auf der Heimfahrt erwischt dann irgendein Trottel den Realitätsschalter. Als Lange auf die U-Bahn wartet, fällt ihm auf, dass er seine Mappe hat liegen lassen. Mördersprint zurück. Mördersprint zurück zur U-Bahn. Geschafft. Puls geht. Lange ist so außer Atem, dass er es verpasst, am HBF auszusteigen, diesen Umstand erst am Stachus bemerkt und zum Glück vom Odeonsplatz noch zurückkommt.

    Im Zug brennt sich ein Bild in Langes Kopf: Von der Vergänglichkeit faszinierte Kinder, die noch nackte Kaninchenjungen aus Omas Stall herausnehmen, auf den Waschbeton setzen, wo diese im Kreis kriechen und von den Kindern beim Sterben beobachtet werden. Daran schuld ist Kollege Mirco Buchwitz, dessen aktuelle CD Rayl hier rezensiert hat. Sehr zu empfehlen, es sind vor allem die lyrischen Bilder und Comedy-Parts, die Lange faszinieren. Nur eben nicht ganz so extrem einbrennen wie grausame Kinder… (die aber nur im letzten Titel auftauchen, keine Angst!).

    Daheim dann noch etwas überreizt den neuesten Teil von Volker Strübings “Kloß und Spinne” geschaut, der ebenso wie Lange seine Flashs eben (mehr oder weniger, hehe) literarische Videos produziert. Vor allem das Actionnebenvideo ist viel zu verrückt.

  • Heiner, 16 Aug 2007 /  Multimedia

    Damit es bis zum sonntäglichen Eintrag über die Kiezmeisterschaft nicht zu langweilig wird, hier noch ein kleines Stück Mitschnitt vom Warm-Up auf dem Brückenfestival. Ein Text, den Lange nicht mehr im Wettbewerb benutzen wird. Warum? Anhören!

  • Heiner, 12 Aug 2007 /  Bilder, Multimedia, Reiseberichte

    Vornachtrag: Michl hat auch seine Erlebnisse auf dem Brückenfestival festgehalten, hier.

    Hihi. Lange sitzt gerade im Regionalexpress von Nürnberg nach München mit seinem Bühnenlaptop, schreibt, sortiert Fotos und schneidet den Mitschnitt von gestern Abend. Dieser Regionalexpress NB-MUC über die ICE-Trasse und mit IC-Wägen (Stromanschluss, Baby!) ist nach wie vor das Beste, was die Deutsche Bahn in Bayern eingerichtet hat. Oder einer der wenigen Lichtblicke?

    Was soll man zu so einem Abend schreiben? Chronologisch nacherzählen? Hm… ja, aber gerafft. Also, wie ging der Abend vonstatten?

    Der Slam hat ein mehr als solides Line-Up: U.a. Mimi Meister, Schlumpf, Pauline Füg, Stefan Dörsing, Marta D. Bednarczyk, spontan noch Bybercap (diesmal nicht X oder Jr., sondern Brückstock) aus Erlangen und der Bayreuther Slam2007-Starter Benny Reichstein.
    Die erste Runde holt sich der Slamneuling Bernhard Zellner aus Nürnberg. Gedanklich sehr tiefe Texte – im Vortrag verbesserbar, im Inhalt sehr fein. Lange selbst konnte den ganzen Gedankengängen nicht folgen, auch nicht im Nachhören, aber sehr trotzdem sehr intensiv. Runde zwei geht an Herrn Bybercap Brückstock mit einem Text, der nach Gerechtigkeit fragt. Guter Text (einer von seinen wenigen), den Lange sogar noch nicht kannte. In Runde drei beginnt Pauline mit gefühlsinvolvierender Lyrik, Marta macht ebenso weiter, und als Letzter dann unser aller Lieblingskrawallpoet Lange. Muss natürlich nen neuen Text ausprobieren, schließlich geht es “nur” um Wodka und nicht mehr um ominöseles Rankeling. Liest also einen offenen Brief an Günter B. und Wolfgang S. involviert auch Gefühle, schreit sie aber in die Welt. Die ersten Reihen heulen nachher ob ihrer blutenden Ohren, aber Lange wird richtig fett ins Finale geklatscht. Der Mitschnitt von diesem Text (einer absoluten Premiere) hier:

    Get the Flash Player to see this player.

    In diesem Zusammenhang äußerst empfehlenswert: Zwei Posts in Horst Thiemes Blog (1 und 2) sowie die Adresse des T-Shirts, das Benny Reichstein an diesem Abend trägt: Steht auf!

    Eine sehr verrückte Szene schleicht sich ein: Zwei Rockerkids gehen auf die Bühne und lesen aus dem Buch des Schaffhauseners (nein, das hat nichts mit Gabriel Vetter zu tun) Phillip Müller, der philosophisch fundiert für den Suizid eintritt. Einige Leute erkennen leider die unbändige satirische Kraft in diesem Vortrag nicht. Lange auch erst spät. Hier der Mitschnitt zum Runterladen:

    Betrunkene Philosophie

    Finale: Bybercap beginnt, wie zu erwarten war, mit seinem wunderbaren Text auf das deutsche Bildungssystem. Bernhard Zellner liest einen sehr zynischen Text. Guter Inhalt, aber zum Zuhören ziemlich anstrengend.
    Dann Lange. Und, konsequenterweise, nochmals eine Textpremiere: Eine Ballade auf die Monotonie der Wochewochewochewoche. Atemlose Performance, danach schnappt er nach Luft wie ein Karpfen im Weltraum. Steht bei der Abstimmung paralysiert auf der Bühne. Gewinnt. Das Publikum ruft nach Zugabe. Verdammt. Hier beginnt die kritische Stelle dieses Blogeintrags: Soll Lange es rechtfertigen, und wenn ja, wie soll Lange es rechtfertigen, dass er als Zugabe genau den Text bringt, auf den er nie festgelegt werden wollte, der aber insbesondere in Franken bereits einen üblen Status genießt? Gehen wir die Sache neutral an. Würde ein normaler Mensch “Ich glaube, Wurst ist mein Brot.” sagen, dann würde man ihm antworten: “Du machst wohl gerade eine Low-Carb-Diät.” oder “Das ist aber keine allzu gesunde Ernährung.” Wenn aber ein Poetry-Slammer “Ich glaube, XXX ist mein Brot.” sagt, dann ist das kritisch, weil es ein Phänomen bezeichnet, das jedem bekannt sein dürfte, der sich ein wenig mit Poetry Slam auf nationaler Ebende beschäftigt. Lange sagt nur Marburg. Aber was soll Lange machen? Wenn die Leute “Wurst!” schreien, soll er ihnen diesen Wunsch verwehren? Nein. Lange hat noch genug andere Texte in der Tasche. Auch wenn sie keinen derartigen Kultfaktor haben.

    Kleines Wochenendfazit: Michl, das hast du gut gemacht. Das Konzept der literarischen Lückenbüßerei (überspitzt formuliert) zwischen den Bands ist aufgegangen. Lange vermutet, dass das zum großen Teil daran lag, dass die Literatur sich ihre Bühne mit niemandem teilen musste. Die Leute haben am Ende gejohlt wie damals in München in der LMU. Und: Lange hat seine Bühnensucht für mindestens eine Woche mehr als befriedigt, das hat wirklich gut getan.

    Bildergalerie Nürnberg Brückenfestival 11.08.07

    Nachtrag

    So, jetzt lässt der Lange die Katzen noch schnell aus dem Sack. Er wird ab nächsten Samstag bei der Kiezmeisterschaft in München Teil des Teams sein, zusammen mit Bumillo. Ab Oktober wohnt er dann in München, studiert und gibt Schülerworkshops.

    Zudem möchte Lange in Landshut einen Slam einrichten, sucht aber noch nach einer passenden Location, die stimmig ist sowie Fahrkostenbudget für gute Reiseslammer ergibt und hofft, dass sein geschätzter Kollege Langer (ja, mit “r” am Ende) dabei die zentrale Leitung übernehmen wird. Wer das jetzt liest und denkt “Hey, dann will ich auch mal nach Landshut kommen!”, dem sei gesagt: Lange wird das gebührend an die Glocke hängen, sobald es in 100%ig trockenen Tüchern ist. Nachfragen bringt also überhaupt nichts, außer dass es dem Lange Erfolgsdruck bereitet, den Lange gerade nicht brauchen will. Frei nach dem zitternden Koffeinjunkie Tweek aus Southpark: “Hört auf mich zu fragen! Ich halte den Druck nicht mehr aus!” Hehe. *Ironiemodus aus* Bis Samstag dann.

  • Heiner, 11 Aug 2007 /  Bilder, Reiseberichte

    Endlich wieder Bühne! Die zwei Wochen Entzug haben Lange ziemlich angegriffen. Nein nicht, erholt, sondern heiß gemacht, heiß heiß heiß auf Bühnenaction!

    So kommt er also trotz Antisommerwetters (da muss man durch, wenn man das Schwitzen danach wieder genießen will!) ziemlich heiß in Nürnberg unter der Theodor-Heuss-Brücke an, unter der witzigerweise ein ganzes Festivalgelände aufgebaut ist, mit Platz für 1000 bis 2000 Leute. Die Pegnitz fließt auch daneben, allerdings gut durch Brennnesseln (schon drei “n”, oder? sind ja Brenn-Nesseln) abgeschirmt, so dass man nicht befürchten muss, dass wie unter einer gewissen Brücke in der Nähe von Landshut etwas Schlimmes passiert. Michael und Martina sind auch schon da, ebenso Johanna Moll, Stefan Ebertsch und für Lange überraschend: Stefan Dörsing, den er eigentlich erst am Samstag erwartet hätte. Es gibt drei Blöcke ohne Wettbewerb, Lange wird mit seinem Performanceprogramm in den zweiten Block gesetzt. Das wird nachher noch wichtig.

    So treten also Johanna Moll (leider ohne Akkordeon, das hätte die Leute aufmerksamer gemacht), Stefan Dörsing (woher hat der Mann so eine klasse Aussprache?) und der Nürnberger Autor Stefan Ebertsch (super Texte, denen seine Vortragsweise leider hinterherhinkt) vor sitzendem Publikum auf. Wie bei derartigen Bühnen üblich, hören zwar nur die ersten paar Reihen zu, aber immerhin hören die dann auch wirklich zu. Lange macht sich in kurzen Pausen seiner Aufmerksamkeit nebenbei den Spaß, zwei Kinder zu beobachten, die sich zu seinen Füßen um einen Papierflieger balgen, der von ihren Eltern immer so geworfen wird, dass die beiden Jungen abwechselnd fangen können. Das hält sie trotzdem nicht davon ab, sich zu balgen. Kinder sind was Lustiges. Das eine Kind hat die Handynummer seiner Eltern mit Kugelschreiber auf seiner Stirn stehen – das wird sich Lange für seine Kinder merken. Da braucht es keinen implantierten GPS-Woistmeinkind-Überwachungschip, nein, nein, der gute alte László Bíró tut es auch.

    Vor dem zweiten Block dann die witzige Überraschung: Lange darf sein 15-Minuten-Solo auf der fetten Mainstage performen, weil eine Band ausgefallen ist und die Ersatzband noch auf dem Weg ist. Upgrade von der Business- in die Firstclass gewissermaßen. Der Backstagebereich ist mit Couches, Freibier und Büffet (u.A. mit Gummibärchen) gut bestückt, was Lange gerne nutzt. Der Laptop, die alte Schlampe, zickt mit IRQ-Fehlerbluescreens kurz vorm Auftritt, Lange gibt ihm aber die Sporen, dann spurt er. Lange kann nicht wirklich beurteilen, wie sehr die Leute ihm zuhören. Er liest seine häuslich-globale Erwärmung, debütiert mit seinem neuen Beat-Piece “Ich bin so dumm” und spackt am Ende kräftig auf “Wurst” mit Electrobeat ab. Ihm selbst macht die Sache sehr viel Spaß, den Leuten, die er von der Bühne durchs Gegenlicht sehen kann, auch, und der Umstand, vor ca. 400 (Michl meint, es seien 1000 gewesen) statt ca. 200 Leuten auftreten zu dürfen befriedigt Langes Bühnensucht ungemein!

    Witziger Nebenhandlungsstrang: Bevor Lange auf die Bühne geht, gibt die Band vor ihm noch Zugabe. Ein Kerl, der augenscheinlich dazugehört und sich gerade eine halbe Flasche Wodka auf Ex reingepfiffen hat, geht auf die Bühne und macht sich nackig. Leider keine Fotos vorhanden…

    Auf der Literaturbühne, die mit einer Straßenlampe beleuchtet wird (Schlampenfeeling, yeah!) spielen sich dann noch interessante Szenen ab. Der kurzentschlossen dazugesprungene Harald macht Trash-Poetry. Michl liest Tofu, den er eigentlich auch auf der Mainstage hätte lesen sollen, was aber nicht zustande kam, weil die Band dann doch schon da war. Ein Zuhörer ist offensichtlich angepisst, geht auf die Bühne, nimmt Michl das Mikro weg und reiht in Michls Vergleiche Folgendes ein: “Wenn Fleisch ein Tier wäre, wäre es tot.” Hart. Surreal. Respektlos. Aber immerhin: DAS ist doch mal ne echte Publikumsreaktion!

    Heute Abend dann Slam auf der selbigen Bühne. Dann auch mit besserem Licht und somit schöneren Fotos von den Vortragenden.

    Bildergalerie Nürnberg Brückenfestival 10.08.07