Da ist sie, die von Lange vielgefürchtete Sommerpause. Warum vielgefürchtet? Sollte man nicht froh sein, dass man auch mal Pause machen kann? Ja, sollte man. Sofern es etwas gibt, wovon man pausieren kann. Dummerweise hat sich Lange die letzten 8 Monate fast ausschließlich mit dieser Sache, diesem Ding, diesem sogenannten “Poetry Slam” beschäftigt. Und wenn dann plötzlich Pause mit der Hauptbeschäftigung ist und die neue Hauptbeschäftigung, das Studium (sic!), noch zwei Monate entfernt, dann entsteht ein wahrliches Vakuum. Wenn das Vakuum zumindest kreativ ausfüllbar wäre… Zeit für ein kleines
Resümee
Lange ist viel herumgekommen. Ist als Depp, der ohne Wissen, was poetische Unterhaltung auf nationaler Ebene bedeutet, beim SLAM2006 für Landshut gestartet und mit allzu avantgardistischer Dichterei in der Vorrunde ausgeschieden. Wen’s interessiert: Mit permutativer Sozialkritik (in Anna Kistners PoetryPodCast zu hören) und dem AmokToberfestlauf, den er zumindest noch gut als Flash gebrauchen konnte und der, nebenbei erwähnt, in der großartigen Wiener Literaturzeitschrift &Radieschen erschienen ist. Hatte irgendwas zwischen um die 60 Auftritte allein auf Slams, Soli nicht mitgerechnet. Hat 80 bis 90 % der regelmäßigen Poetry Slams in Bayern und Österreich besucht. Dazu noch ein wenig Hessen und BaWü. Mit Erfolg, wenn man Langes Position im Ranking betrachtet und die Tatsache, dass er sich mit dem Nürnberger Highlanderslam doppelt für den SLAM2007 qualifiziert hat. Man könnte behaupten, Lange habe sich in den ersten 8 Monaten seiner dichterischen Karriere ganz schön gemausert. Und wenn er sich auch gelegentlich nicht mit guten Texten profiliert hat, kann er zumindest von sich behaupten, viele Leute mit ansprechenden Bühnenfotos beglückt zu haben. Lange stolpert nämlich ziemlich oft durch Foren und Seiten, auf denen seine Fotos als Avatare herhalten. Das macht ein wenig stolz.
Was steht für die nächste Saison an? Lange wird tiefer in die Materie des Poetry Slams einsteigen. Er wird weitergehende Aufgaben übernehmen als nur ständig aufzutreten. Was genau, wird hier noch nicht verraten, aber Lange hat mündlich schon ein paar Gerüchte gestreut. Der ein oder andere weiß also bereits, was Lange in der neuen Saison zusätzlich machen wird.
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Ganz ehrlich Leute, ist das wirklich angenehm zu lesen, wenn ich (Ja, ICH, Heiner) die ganze Zeit in maniererten “Lange tut dies, Lange tut das”-Beschreibungen jeden noch so kleinen Auftritt ausbreite? Wenn ich mir dann auch noch die Arbeit mache, so viel wie möglich im Präsens zu schreiben, wo das Imperfekt, oder ganz jovial, das Perfekt, doch viel angebrachter wären? Schaut sich die Bildergalerien überhaupt jemand an, der an dem entsprechenden Abend nicht da war? An all diesen Fragen zweifle ich ein wenig. Und überlege mir, ob ich nur noch von wirklich herausragenden, verrückten und ausschließlich erfolgreichen Auftritten hier berichten soll. Oder macht es gerade den Reiz dieses Blogs aus, wenn ich im eigenen Anspruch auf Vollständigkeit auch knallhart meine Niederlagen analysiere? Ich bitte und danke um und für zahlreiche Kommentare.
So. Nach ein paar Tagen in 52 / 22 , 4 / 55 naht dann eine kleine Insel der Auftrittsseligkeit, das Brückenfestival in Nürnberg. Ich freu mich drauf.









