• Heiner, 25 Feb 2010 /  Lange Denkt, München

    Nein, ich mische mich nicht in die Diskussion ein, ob es ein neues Schwabing gibt. Ich wohne schließlich in Neuhausen, und bevor in Neuhausen wieder was geht, muss es mein Vermieter erstmal hinbekommen, die Ladenfläche im Erdgeschoss nicht nur zu vermieten, sondern auch, dass dort ein Geschäft einzieht. Solange trinke ich meinen Tee bei der japanischen Konditorei nebenan. Aber ich schweife ab.

    Montag, Vereinsheim, Blickpunkt Spot

    Als ich reinkomme, treffe ich in der Sofaecke Sven Kemmler und Gerhard, der mir bekannt vorkommt. Sven eröffnet mir, dass ich als Letzter dran bin, das freut, da ist das Publikum schon warm. Als er dann, auf der Bühne stehend, erzählt, dass vor mir die Band “Luftmentschn” auftritt, verfliegt diese Euphorie komplett. Ich trete sehr ungern nach Bands auf. Denn: Die Ohren der Leute von rhytmisch-melodisch auf sprachlich-überdreht umzupolen ist eine unangenehme Aufgabe.

    In der ersten Hälfte tritt Katharina Herb mit Auszügen aus ihrem Programm “400 Jahre Sex in der Oper” auf. Flasht. Beste Nummer: Die Königin der Nacht mit klanglich markierten Satzzeichen (Komma = *krrt*), um den Text dem sopranungewöhnten Hörer verständlich zu machen. Geil. Nach der Pause treten dann die Luftmentschn auf, derbe Freaks mit außergewöhnlichem Akustikpop. Mein Auftrittsmut sinkt. Als dann während dem Abbau der Band noch Josef Hader durch die Tür spaziert, ist der Mut fast am Boden. Ok, klar, der will vermutlich auch nur ein Bier trinken, aber steig du mal auf die Bühne, wenn eines deiner künstlerischen Vorbilder hinter der Bar steht.

    Der Auftritt gestaltet sich dann, vermutlich wegen der Nervosität, sehr geil. Die Leute bepissen sich, und ich steigere mich umso mehr hinein. Der neue Text, die Odysse durch die dunkle Stadt, zündet auch, und die Frage “Was tut man nicht alles für ein kleines bisschen …” kommt definitiv in mein festes Repertoire.

    Später erkenne ich, dass jener Gerhard der Assistent von Hader ist. Derjenige, der sich im Backstage-Intro von “Hader muss weg” mit dem Chef unterhält. Der Blickpunkt Spot gehört jetzt mit diesem Montag offiziell zu meinen Lieblingsveranstaltungen.

    Mittwoch, Repüblik, Nerd Nite

    Gleich um die Ecke in der Ursulastraße steht die Repüblik. Ein erstaunlicher Raum, der seinen Zauber vermutlich aus der Abrissansage des Grundstückbesitzers zieht, wie es z.B. die Registratur auch lange Zeit getan hat. Und es ist Nerd Nite: Drei Referenten halten wissenschaftliche Vorträge aus ihrem abseitigen Fachgebiet. Und das Publikum trinkt Bier.

    Als erster ist Reinhard Ammer dran, der vom Konzept und der Entstehung seiner Erzählung “Elfenfeld” erzählt. Den hatte ich im Café Gap und bei den Schaumis auch schon gesehen und fand ihn schlimm. Gestern war er der Burner. Im Detail: Elfenfeld ist eine 64-seitige Erzählung, in der allein der Vokal “e” verwendet wird. Ausschließlich. Die Sonne wird zum “Brennstern”. Ich glaube, das Teil bestell ich mir.

    Als zweites ist eine Frau dran, die über die Geschichte der Satzzeichen referierte. Leider kann sie mir nicht erklären, warum das Fragezeichen so aussieht, wie es aussieht.

    Der dritte Referent namens Tommy Schmidt stellt seine Lebensphilosophe “80max” vor. 80max bedeutet: Nichts perfekt machen, bei maximal 80% des Erreichbaren aufhören, denn: Für diese ersten 80% des möglichen Ergebnisses genügen 20% des möglichen Aufwands, wohingegen die restlichen 20% des Ergebnisses die restlichen 80% des möglichen Aufwands erfordern. Was sich keinesfalls lohnt. Man ist eben mehr Schwimmer als Taucher. Das alles projizierte er in einer sehr gut gemachten Präsentation an die Wand, und die Leute gingen tierisch drauf ab.

    Die Nerd Nite taugt mir. Da gehe ich wieder hin. Wobei es, bei zu erwartend guter Mund-zu-Mund-Propagande, dann richtig voll werden dürfte.

  • Heiner, 22 Feb 2010 /  Kiezmeisterschaft, München

    Am Samstag war Kiezmeisterschaft. Bumillo und ich waren, im Januar zwecks einer PauL-Show in Jena gefehlt habend, wieder da und übernahmen die Moderation. Und hatten großen Spaß daran. Ich wurde danach gefragt, welche Drogen ich genommen hätte, was ich mit einem “Hey, ich war total auf PauL!” erwidern konnte. Wir waren nämlich 3 Stunden lang shoppen, und davon hatte mein Hirn offensichtlich vorübergehenden Schaden genommen, der sich aber lustigerweise nicht schädlich auswirkte.

    Am Start waren neben Urgesteinen wie Mani Eder und Rudi Lössl unter anderem Ruben Neugebauer, der zufällig in München war, Grög!, Scharri,der Mittwoch-Landshuter-Sieger Emo Emanuel und Helene-Hegemann-Entblößer Deef Pirmasens. Im Finale brachte Grög! mit seinem Text, der die Verwaltungsgewalt des Münchener KVR für die Neuordnung von Kabul empfahl, die Wände des Stragulas zum Wackeln. Knapp vor Scharri und dessen nackten Mann im Keller holte er sich den Sieg im Februar und ist jetzt zusammen mit mir wieder siebenfacher Kiezsieger.

  • Heiner, 12 Feb 2010 /  Bilder, München

    Letztes Wochenende war wieder Slamtrain. Eine U-Bahn voller Menschen und Dichtern. Klingt komisch, war lustig. Und ich hab mit der Mittelformatkamera und dem fröhlichkörnigen ISO 3200 – Film Bilder gemacht. Leider ist kein Foto von Black Cracker dabei, weil er/sie nie ins Scheinwerferlicht spazierte, sondern es vorzug, auf einer der Bänke stehend zu performen…

    Bildergalerie Slamtrain 06.02.2010


  • Heiner, 01 Feb 2010 /  Multimedia, München, PauL

    Er hat mit seinem Poetry-Podacst den Pop-Physiker Harald Lesch getoppt. Aber gegen die Bronchoalveoläre Lavage musste auch er sich geschlagen geben.

    Beweisfoto aus dem campus.lmu-Portal

    Beweisfoto aus dem campus.lmu-Portal

  • Heiner, 29 Jan 2010 /  Multimedia, München, PauL, Publicity, Reiseberichte

    Habe ich seit über einem Monat nix mehr geschrieben? Ja. Erstaunlich. Aber: Is so. Da würde sich ja fast ein Rückblick auf diese Zeit lohnen. Aber: Vielleicht auch nicht. Aber: Trotzdem einfach mal. Also:

    München 2009

    Auftritt bei den Schwabinger Schaumschlägern, zusammen mit Bayern3-Moderator Matthias Mattuschik. Der hat mich gleich mal auf seine Comedyshows eingeladen. Aber ich muss noch zurückschreiben.

    München, Jetztjahr

    Wir sind in 2010. Im Januar war ich beim Substanz-Slam und hab mal wieder nix gerissen, aber das hat ja Tradition. Am Wochenende danach waren wir mit PauL unterwegs. Das war sehr chic.

    Jena

    Wir traten in Jena bei der “Spoken Words Lyriknacht” im Theaterhaus auf, als Show ohne Wettbewerb zusammen mit den Kollegen Bas Böttcher, Nora Gomringer und Peh. Toller Raum, kopfoffenes Publikum, abgedrehte Band aus Stuttgart (Hitboutique), Übernachtung im Hotel mit Frühstück.

    Erlangen

    Danach gleich weiter nach Erlangen, wo Jan Siegerts Slam mit einem Teamslam-Special sein Jubiläum feierte. Der Erlanger Slam, traditionell eine der Venues, bei denen Zeitplan als Schimpfwort gehandelt wird, präsentierte sich innerhalb von 4 Stunden mit einem dicken Programm aus Teamauftritten (Totale Zerstörung, Die Textremisten, wir), ebenfalls einer Band, einem Sololeser, und als krönenden Abschluss 45 Minuten Fuck Hornisschen Orchestra. Danach wieder: Übernachtung im Hotel mit Frühstück. Sollte sich das zum Standart für PauL erweisen? Vermutlich nicht. Aber ein sehr rundumversorgtes Wochenende. Da fühlt man sich fast schon als… Künstler.

    München, Stadttheater Oblomow, gestern

    Im Januar trafen wir beim Scharfrichterbeil die derben Ulan & Bator, die dann auch den ersten Preis holten. Netterweise standen Bumillo und ich gestern auf der Gästeliste im lange ausverkauften Stadttheater Oblomow, wo die beiden gerade vier Soloabende haben. Und was soll ich sagen: Ulan & Bator gehen durch die Schädeldecke. Was die zwei sich an Abgedrehtheit, Wahnwitz, Absurdität, Schauspielkunst und Improvisation leisten, geht auf keine Kuhhaut. Ich hoffe, das klingt nicht übertrieben vollmundig, aber: Anschauen! Die beiden haben einen Zusatztermin morgen im Lustspielhaus bekommen, um 14:30 Uhr. Da gibts noch Karten. Hingehen. Samstagnachmittag, anschauen, durchdrehen.

    München, auch gestern, aber im Internet

    Kollege Bumillo hat nen neuen Job: Er ist Hausdichter der LMU geworden, mit seinem neuen monatlichen Poetry-Podcast “Bumillos Univers”. Damit hat er es auch gleich mal auf die Startseite der Uni geschafft.

    Leider ist der Podcast nur über Itunes zugänglich, und ich hab keins. Und will auch keins. Ich hab auch keinen Ipod, kein Iphone und kein Ipad, aber hoffentlich bald die Original Ulan & Bator iErwärmer. Daher kann ich über den UniVers auch noch nix sagen, bis mein Mitbewohner mit seinem blöden Macbook aus der Uni kommt und mir das herunterlädt.

    Nachtrag: Der UniVers, gehört

    Heulen hilft: Ein Engelchen schickte mir den Podcast per Mail zu. Definitiv hörenswert, als erste Folge erwartungsgemäß thematisch recht allgemein gehalten. Ich bin gespannt, was da noch kommt, besonders, sobald mal ein spezielles Thema für sich rankommt, und nicht die Uni-Gesamtheit. Also, hier über Itunes “Bumillos Univers” runterladen. Und dann als Außenansicht diesen schwer antistudentischen Track (Fick die Uni!) auf Youtube anhören. Ich wünsche gute Unterhaltung…

  • Heiner, 19 Dez 2009 /  Landshut, Lange Denkt, Multimedia, München, PauL

    Es ist Samstagmorgen, und ich liege im Bett. Nicht, dass ich krank wäre. Aber ich habe keine Lust aufzustehen. Die Küche riecht unangenehm, mein Zimmer ist warm, und der Computer spielt wahlweise Tracks von Ludwig Bergers “Ludwig singt” oder interessante Songs der Nullerjahre über den brüderlichen Napsteraccount. Zeit, ein wenig auf die letzte Woche zurückzublicken.

    Freitag, Regensburg

    PauL trifft sich mittags in Regensburg und textet an den “Zärtlichen Poeten”, Neufassung. Die Rollen des Produktions-, des Konzept- und des Formfetischisten sind klar verteilt und es funkt. Weniger funken tut es Abends in Mälze beim Slam. PauL versucht sich mal wieder an “Disco”, ich vergesse ein Viertel des sehr modularen Textes, und ein Newbie mit boarischem Dexd zieht vor uns ins Finale. Ich wette, davon unabhängig, mit Alex Willrich, ob Psychologie oder Pädagogik, und gewinne. Glaube ich.

    Samstag, Salzburg

    Weiterschreiben, Tabellenversion erstellen. In den Zug nach Salzburg steigen. Rumhängen, Grillteller und Schnitzel essen, unverhofft als PauL auftreten dürfen. Wiederum läuft uns ein Local (ok, eigentlich kommt Didi Sommer aus Linz, aber ich zähle ihn als Austrolocal) den Rang ab. Die mitreisende Engländerin Kate Tempest und noch ein Localmadl gehen auch ins Finale, wo auf einen recht dubiosen Doppelsieg Didi/Kate entschieden wird. Das Publikum betrachtend kratzt sich PauL am Kopf.

    Sonntag, München

    “Zärtliche Poeten” ist vollendet. Das Substanz ruft. Und wiederum hat ein Einzelstarter die Publikumssympathienase vorne, diesmal Herr Ruppel aus Marburg. Es scheint nicht gut zu sein, als deutsche Meister angekündigt zu werden. Da erwartet dann das Publikum von PauL genau das, was es bekommt, und der Überraschungseffekt ist dahin. Wobei das Fehlen des Überraschungseffekts für mich auch nicht überraschend war.

    Montag, München

    Das Vereinsheim hat jetzt Burger. Quarterpounder – Royal with Cheese – Vereinsheimburger. So geht die Reihe. Wir sind bei Blickpunkt Spot zu Gast und dürfen die ganze zweite Hälfte bestreiten. Macht Spaß und Hunger auf Donnerstag. Nach dem Aufritt bekomme ich dank des Physikertextes eine Halbanfrage für einen Auftritt bei einer “Nerdnight”, einen Tipp zur “Cloud Appreciation Society” und eine Phonologin analysiert korrekt die Herkunft meiner Eltern.

    Dienstag

    Poesiefrei.

    Mittwoch

    Um zwei Uhr ruft Pauline an: Tobi ist krank. Shit. Nix mit Großraumdichten heute Abend in Landshut, worauf ich Monate hingearbeitet hatte. Was tun? Wir beschließen, den Abend nicht platzen zu lassen, Pauline und Ludwig stellen ein Zweierprogramm auf die Beine. Sobald ich mit Sam in Landshut ankomme, läuft alles wie am Schnürchen. Die geliehene Anlange klingt super, das kleine Theater hat noch ein 12V-Netzteil für Ludwig, und das Foyer ist um acht Uhr so bummvoll wie nie zuvor. Als die zwei mit “Zauberspruch für Verwundete” beginnen, stellen sich nicht nur meine Nacken- und Armhaare auf. Wurde noch ein sehr schöner Abend. Und Ludwigs Projekt “ludwig singt” taugt mir.

    Donnerstag

    Ich komme aus Landshut zurück und meine Küche stinkt. Nasenscheinlich hat jemand eine Pizza gemacht, mit Öl übergossen, angezündet und in den Ofen gelegt. Bumillo und Scharri kommen, wir schreiben die Setlist fürs Vereinsheim, und los gehts zu Wicked.

    Und ab dann läuft wiederum alles wie am Schnürchen. Aufbau, Soundcheck, Videogag mit Standbild, Vereinsheimburger, gut 130 Leute im bummvollen Vereinsheim, kochender Laden, und nach der PauL-Show: Glückliche Gesichter allerorten. Wer dabei war, darf nun von sich behaupten: “Ich bin PauL”.

    Freitag

    Auf der Meteorologen-Weihnachtsfeier lese ich meine physikbezogenen Texte. Endlich versteht mal jemand die Insidergags. Mein Prof sagt, er freue sich auf meine Abschlussprüfung. Ich fürchte, jetzt habe ich was angestoßen.

  • Heiner, 30 Nov 2009 /  Bilder, Kiezmeisterschaft, Landshut, München, PauL

    Mittwoch, Slam in Landshut

    Poetry Slam in Landshut. Gefreut hatte ich mich, oben im Saal zu sein, aber Pustekuchen. Kein Saal. Foyer. Grumml. Als, ans Mikro tretend, der Sound dann aus den Boxen kam, die im Gang und auf der Treppe standen, war das sehr merkwürdig. Und irgendwie war der Wurm drin. Der Funke sprang nicht über. Da konnten Sam und ich noch so viel probieren, Bumillo konnte noch so sexy sein, die Auftritte konnten noch so gut sein: Irgendwas stimmte nicht. Es war ja sogar voll! Gebracht hats nichts. Moritz Kienemann hat dann gewonnen, der alte (neue!) Abräumer.

    Hoffentlich kommen am 16.12. viele Leute zu Großraumdichten Slam Special.

    Moritz Kienemann zerlegt Landshut.

    Moritz Kienemann zerlegt Landshut.

    München, Kiezmeisterschaft

    Ganz anders dagegen München. Hatten wir im Monat davor nur (inclusive mir) 6 Poeten auf der Liste , waren es am Samstag ganze 15. Darunter zwei Kaliber, die mich wirklich aus den Socken gehauen haben: Freisam aus Koblenz und ein Herr namens Andivalent. Freisam, geschätzte 2,10 Meter hoch, regte sich über die Probleme des Großsein auf und brachte die Grashalmmenge der Zuschauer aufs Heftigste zum Wogen. Bei Andivalent mit “Minnesang 2009″ knickten sie dann um. Aber sowas von. Er holte sich dann im Finale den Sieg. Anscheinend ist er im Januar im Substanz, da bin ich auch, das wird ganz groß, wage ich zu vermuten. Obwohl positive Erwartungshaltung natürlich immer dazu führen kann, enttäuscht zu werden… aber das führt zu weit.

    Freisam. Wahre Größe im Stragula.

    Freisam. Wahre Größe im Stragula.

    Andivalent. Minnesänger 2009.

    Andivalent. Minnesänger 2009.

    Ausblick

    Am Mittwoch fährt PauL nach Passau und wird dort im Kampf ums Scharfrichterbeil. DAS wird spannend. Au ja!

  • Heiner, 25 Nov 2009 /  Bilder, Lange Denkt, München

    Zurück in München seit Samstag. München, die Stadt, in der das Chaos, das Einen umgibt, in erster Linie selbstgeschaffen ist. Beruhigend und beunruhigend zugleich.

    Fotos

    Hendrik Schneller hat im Kato und im Festsaal Kreuzberg Fotos geschossen. Wer langesche Gesichtsakrobatik in beinahe vollender Form sehen will, klickt hier. Gut geworden.

    Hemden

    Ich komme nicht drumrum, über diesen Blogeintrag von Mischa zu schmunzeln: *schmunzel*

  • Heiner, 09 Nov 2009 /  Lange Denkt, München, PauL

    Wenn die Bahn

    …mit ihrer “Tickets für 20 Euro für 20 Jahre Mauerfall”-Aktion Eines bewirkt hat, dann, dass ich als Kind der bayerischen Mittelschicht erleben durfte, wie das ist, anzustehen, wenns was gibt. Ich bin dann aber gegangen.

    Im Substanz…

    … hat gestern Bumillo gewonnen, und ich habe für die PauL-Show am 17.12. im Vereinsheim geflyert.

    Morgen…

    gibts hoffentlich hier endlich den zweiten Stoß SLAM2009-Bilder. Das dauert so lange, weil der DM einen Film verschlampt hat, glaube ich. Und ich verstrahlter Trottel hab natürlich am Montag nach dem National vergessen, die Nummernzettel von der Fototasche abzureißen. Schön blöd. Vielleicht gibts dann auch noch nen Rückblick auf dieses verrückte Wochenende.

  • admin, 18 Okt 2009 /  Kiezmeisterschaft, München

    Fünfter Geburtstag bei der Kiezmeisterschaft! Yippieyeah! Leider manifestierte sich die Zahl 5 in der Anzahl der Dichter, die außer mir am Start waren. Ich sprang ein, um wenigstens die 6 vollzumachen. Sprach von Enttäuschung, Meteorologie, und hatte am Ende die meisten Punkte.

    Vermutlich sind die Teilnehmerzahlen bei der Kiezmeisterschaft wie so ein Tsumani. Erst zieht sich das Wasser zurück, dann rauschts gewaltig. Ich hoffe auf einen listenüberschwemmenden November.

    Am Mittwoch

    stellt sich dieses Problem nicht. Die ausgehungerten Landshuter Dichter haben fast schon die ganze Liste aufgefüllt. Me happy.